(openPR) Sehr geehrte Pressevertreterinnen und Pressevertreter,
wir bitten um Ihre Aufmerksamkeit hinsichtlich einer Demonstration gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus, die am 15.11. durch den Berliner Stadtteil Pankow führen wird. Die Anhängerinnen und Anhänger von 20 Organisationen, darunter zahlreicher Antifagruppen, VVN-BdA Berlin-Pankow e.V. sowie der Jugendverbände von SPD, Grünen, Die Linke und DKP, werden sich am Samstag, 14 Uhr am U- und S-Bahnhof Pankow treffen und unter dem Motto "Kein Kiez für Nazis - Wer wegschaut stimmt zu" nach Niederschönhausen und weiter zum S-Bahnhof Heinersdorf ziehen. Im Mittelpunkt stehen die massiven Neonaziaktivitäten im Berliner Nordosten. Der wenige Tage vor der Demo stattfindende 70. Jahrestag der Reichspogromnacht ist den AntifaschistInnen zugleich Mahnung für die Opfer des antisemitischen Terrors in Nazideutschland und Verpflichtung, das Neonazitreiben von heute nicht unwidersprochen zu lassen und sich gegen rechts aufzulehnen.
Bündnissprecherin Tanja Kleve erklärt zur Demonstration: "Gerade die Ortsteile Alt-Pankow und Niederschönhausen sind in den letzten Jahren immer mehr zu einem Angstraum für nichtrechte Jugendliche oder andere Menschen, die nicht so recht in das völkische Schema der Nazis passen, geworden. Der Kreisverband 8 der NPD gehört zu den aktivisten Parteistrukturen in Berlin. Immer dann, wenn sich Aktionen dieser Herrschaften nicht so recht mit dem Parteilabel unter einen Hut bringen lassen, greifen die Pankower Neonazis in die Trickkiste und verwenden die Bezeichnung ,Vereinte Nationalisten Nordost'. Sorgen wir am Samstag für eine kraftvolle und progressive antifaschistische Demonstration und begegnen wir den Nazis dort, wo sie sich sicher fühlen."
Auf unserer Internetseite http://pankow.vvn-bda.de haben wir eine Chronik rechter Aktivitäten der letzten zwei Wochen veröffentlicht. Insgesamt gibt es rund 20 dokumentierte Vorfälle. Neben zahlreicher Propagandaaktivitäten kam es in diesem Zeitraum auch zu drei neonazistisch motivierten Angriffen. Wir bitten um freundliche Beachtung. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Bündniswebsite www.kein-kiez-fuer-nazis.de.vu.








