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„Kein Kiez für Nazis“ - 1 000 Menschen bei Antifa-Demonstration am Samstag in Berlin-Pankow

15.11.200820:19 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: „Kein Kiez für Nazis“ - 1 000 Menschen bei Antifa-Demonstration am Samstag in Berlin-Pankow
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(openPR) Sehr geehrte Pressevertreterinnen und Pressevertreter,

über 1000 AntifaschistInnen sind am Samstag nachmittag (15.11.) unter dem Motto "Kein Kiez für Nazis. Wer wegschaut stimmt zu" durch Berlin-Pankow gezogen. Aufgerufen hatte ein breites antifaschistisches Bündnis, dem neben zahlreichen Antifagruppen auch die Jugendverbände von Die Linke, SPD, DKP und Grünen angehörten. Die kraftvolle Demonstration, die mit umfangreicher internationaler Beteiligung stattfand, war Bestandteil des "siempre antifascista"-Wochenende, in dessen Rahmen an die von Neonazis ermordeten Menschen in Europa erinnert wurde. Zum Aktionswochenende gehörte auch ein zweitägiges Festival und eine Konferenz am Freitag im Haus der Demokratie und Menschenrechte, bei der VertreterInnen antifaschistischer Gruppen vorwiegend aus Osteuropa den rund 300 KonferenzteilnehmerInnen über die Situation in ihren Ländern berichteten.



Die Demonstration zog am Nachmittag vom Garbátyplatz im Pankower Zentrum in den Ortsteil Niederschönhausen. Auf dem Weg dorthin solidarisierten sich die TeilnehmerInnen mit alternativen Pankower Jugendeinrichtungen, wie dem Unabhängigen Jugendzentrum Pankow (JUP e.V.) und dem Kurt-Lade-Klub, die wegen ihres Engagements gegen Rechts im Fokus der Pankower Naziszene stehen und mehrfach angegriffen wurden. 70 Jahre nach den Pogromen gegen die jüdische Bevölkerung war es den AntifaschistInnen ebenso ein Anliegen, gegen den auch in der Gegenwart tief verwurzelten Antisemitismus Stellung zu beziehen. In Niederschönhausen verwiesen Redner auf den Charakter des Ortsteils als Aktions- und Rückzugsraum für gewaltbereitete Neonazis. Beendet wurde die Veranstaltung 18 Uhr am S-Bhf. Heinersdorf. Der rassistisch gefärbte Konflikt um die Moschee war hier ebenfalls Thema. Immer wieder solidarisierten sich AnwohnerInnen mit dem Anliegen der Demo.

Michaela Trutschke vom Demobündnis erklärte im Anschluß: "Es ist ein erfreuliches Zeichen, dass sich so viele Menschen uns angeschlossen haben. Dennoch kann dies nur ein Bestandteil kontinuierlicher, antifaschistischer Arbeit sein, in dem sich Rechtskonservative wie Moscheegegner in Heinersdorf und Nazischläger aus Niederschönhausen noch viel zu sicher fühlen können." Die Polizei war am Samstag mit mehreren Hundertschaften der 2. Bereitschaftspolizei im Einsatz. Bereits am Startpunkt nahm sie rund 20 AntifaschistInnen mit fadenscheiniger Begründung vorrübergehend fest. Entgegen der zuvor mit den Veranstaltern getroffenen Vereinbarung befanden sich die DemonstrantInnen über den gesamten Zeitraum in einem Wanderkessel der Polizei. Michaela Trutschke kritisiert die Polizei für ihre Strategie: „Menschen, die sich gegen Neonazis auflehnen werden kriminalisiert und schikaniert. Antifaschismus ist aber notwendig und nicht kriminell!“. Im Vorfeld der Demo griffen Neonazis anreisende TeilnehmerInnen an, unter anderem Am Steinberg in Weißensee und auf dem Hauptbahnhof.

Wir würden uns über die Berücksichtigung unserer Demonstration bei Ihnen freuen. Sollte Bildmaterial benötigt werden, bitten wir um eine Nachricht. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen natürlich auch kurzfristig per e-mail unter E-Mail zur Verfügung.

Im Namen des Bündnisses,
VVN-BdA Berlin-Pankow e.V.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Bündniswebsite www.kein-kiez-fuer-nazis.de.vu

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