(openPR) 31. Oktober 2002
Berlin. Ohne Annäherung und ohne ein Arbeitgeber-Angebot ging die erste Tarifrunde für die rund 10.000 Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften in Berlin zu Ende. Die Verhandlungen sollen am 12. Dezember wieder aufgenommen werden. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hatte angesichts der wirtschaftlichen Lage der Medienbranche sein Angebot einer Öffnungsklausel eindringlich wiederholt. Danach könnte bei nachgewiesener wirtschaftlicher Notwendigkeit vom Tarifvertrag für eine befristete Zeit abgewichen werden. Im Gegenzug sind während der Laufzeit der Abweichung betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Auch darauf gingen die Vertreter des Verbandes der Zeitschriftenverleger (VDZ) nicht ein. Die Lage bleibt für die Kolleginnen und Kollegen außerordentlich unbefriedigend, zumal für die Verlagsangestellten in der Zeitschriftenbranche im Sommer eine Gehaltserhöhung von 3,4 Prozent vereinbart wurde.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Alfred J. Gertler / Markus Baluska





