TPR Tarifverhandlungen ergebnislos vertagt
(openPR) 19. Dezember 2002
Die Gehaltstarifverhandlungen für die rund 1000 Beschäftigten im Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) sind ohne Ergebnis vertagt worden. Der TPR legte in der ersten Verhandlungsrunde in Berlin kein konkretes Angebot auf den Tisch. Statt dessen wurde eine Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit von bisher 38 auf 40 Stunden gefordert. Außerdem wollten die Arbeitgeber zusätzliche niedrigere Gehaltsgruppen für kaufmännische und technische Angestellte in den Privatradios erreichen. Die beiden Gewerkschaften DJV und ver.di fordern dagegen eine reine Gehaltstarifrunde mit einer linearen Erhöhung von 5,5%. Verhandlungen über eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit wiesen beide Gewerkschaften entschieden zurück.
Als neuer Verhandlungstermin wurde der 11.02.2003 vereinbart.
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Hendrik Zörner
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