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Tarifrunde 2010

(openPR) Berlin, 12. Januar 2010. Eines ist sicher: Die Tarifrunde 2010 für den öffentlichen Dienst wird unter dem Eindruck der Finanz- und Wirtschaftskrise stehen. Das machten die kommunalen Arbeitgeber bereits auf ihrer Mitgliederversammlung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) in Speyer Mitte November deutlich. Die Tarifpartner ver.di und dbb Tarifunion fordern fünf Prozent mehr Geld. Für die kommunalen Arbeitgeberverbände, von denen es in jedem Bundesland einen gibt, verhandelt ihr Dachverband, die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA).

„Wir hoffen, dass die Gewerkschaften aufgrund der aktuellen schlechten finanziellen Lage der Kommunen Augenmaß behalten. Überzogene Ansprüche fördern nur den Stellenabbau und können zu Einschränkungen öffentlicher Dienstleistungen führen“, appelliert die Geschäftsführerin des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Berlin (KAV Berlin) Claudia Pfeiffer in Richtung der Tarifpartner. „Wegen der klammen Haushaltslage in Berlin führt eine hohe Tarifsteigerung direkt zu Refinanzierungsschwierigkeiten bei den betroffenen Unternehmen“, so Claudia Pfeiffer weiter. Alleine auf die Berliner Stadtreinigung BSR würden bei fünf Prozent mehr Geld für ihre Beschäftigten rund 12 Millionen Euro Personalmehrkosten entstehen, was wiederum zu zwei bis zweieinhalb Prozent Gebührensteigerung bei der Müllabfuhr und der Straßenreinigung führen könnte.

Ab morgen wird in Potsdam für insgesamt zwei Millionen Beschäftigte in den Kommunen und beim Bund verhandelt. In Berlin sind 23 Mitglieder des KAV Berlin betroffen, die insgesamt 24.000 Arbeitnehmer (Stand Mai 2009) beschäftigen. Die weiteren Termine für die Tarifrunde sind der 31. Januar und 1. Februar 2010 sowie der 10. und 11. Februar 2010. Tarifpartner sind die Arbeitgeber (Bund und VKA) und Gewerkschaften (ver.di und dbb Tarifunion).

Bereits jetzt stellt der KAV Berlin Journalisten und der Öffentlichkeit umfangreiche Informationen zur Tarifrunde 2010 auf den Internetseiten www.kavberlin.de zur Verfügung.

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