(openPR) Nach Informationen des Branchendienstes schrott-info.de hat der Metallschrottaufbereiter CMA Corporation, Australien eine Vereinbarung mit dem deutschen Fe- und NE-Metallschrottaufbereiter Scholz über den Kauf von 45 Mio. Aktien das Stück zu 25 Cent in einem Gesamtwert von US-$ 11,25 Mio. getroffen.
Obwohl der Kurs der Aktie auf 20 Cent gefallen war, zahlt Scholz den Aufpreis von 5 Cent, weil dies laut CMA ein Zeichen des Vertrauens in das Geschäftsmodell von CMA sowie sein potenzielles Wachstum sei.
Neben der Aktienübernahme haben beide Unternehmen eine Absichtserklärung über eine langfristig ausgerichtete strategische Partnerschaft unterzeichnet, durch die beide eine gemeinsame Plattform und ein gemeinsames Netzwerk in verschiedenen Ländern nutzen können.
CMA verfügt über ein großes Netzwerk in Australien, Neuseeland, und Asien und Scholz in Europa, Mexiko, China und den USA. Scholz wird CMA bei der Weiterentwicklung seiner umweltfreundlichen Technologie zur Rückgewinnung von Zink (Meretec-Technologie) unterstützen. Mit dieser strategischen Partnerschaft will man sich jeweils Zugang zu neuen Märkten verschaffen.
Metal recycling group CMA Corporation Limited betreibt über 31 Aufbereitungsanlagen in Australien, Asien und Nordamerika und verfügt über einen Personalbestand von 600 Leuten. Die Anteile von CMA stiegen nach der Bekanntgabe um 9.40 Uhr um 4 Cent auf 24 Cent. Noch im vergangenen Dezember wurden die Aktien zu über 80 Cent pro Stück gehandelt.
Die Scholzgruppe ist einer der weltweit größten in Familienbesitz befindlichen Schrotthändler mit einer aufbereiteten Menge von über 8 Mio. Tonnen Schrott im vergangenen Jahr. Der Umsatz betrug rund € 3,5 Mrd.. Scholz betreibt Anlagen überall in Europa, den Vereinigten Staaten, Mexiko und China.










