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Welt-Vegan-Tag 2008 - Tag des Veganismus am 1. November / Esstischtäter anprangern

28.10.200812:40 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Welt-Vegan-Tag 2008 - Tag des Veganismus am 1. November / Esstischtäter anprangern
Opfer der Eßtischtäter
Opfer der Eßtischtäter

(openPR) Am 1. November jeden Jahres ist Weltvegantag. Aus diesem Anlass stellt die Initiative Maqi - für Tierrechte, gegen Speziesismus eine neue Internetseite vor: unvegan.de .

Jeder Durchschnittsdeutsche konsumiert im Lauf seines Lebens u.a. die Leichen von drei Rindern, 45 Schweinen, über neunhundert Hühnern und vieler anderer Tiere, mehr als 16000 Eier und trinkt so viel Milch wie einer qualgezüchteten "Turbokuh" in einem ganzen Jahr abgepumpt wird. Wer stattdessen Tierrechte achtet und folglich vegan lebt, wird häufig diskriminiert, zumindest aber wird versucht, Veganismus zu diskreditieren.

Erst vor wenigen Wochen wurde für eine Magazinsendung eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders ein Interview mit dem Bremer "Ökometzger" Groth aus dem Archiv gegraben, in dem dieser Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts über den angeblich von "militanten Veganern" begangenen "Brandanschlag" auf seine Metzgerei jammert - ungeachtet der Tatsache, dass er 1997 verurteilt wurde, weil er selbst es war, der seinen Laden angezündet hatte. In den Jahren nach dem Brand, und teils auch noch nach der Verurteilung, gab es keinen Pressebericht über Veganismus oder Tierrechte, in dem Groth nicht als Veganeropfer präsentiert worden wäre. Entsprechend liegt es nahe, dass Jäger, die - etwa bei Revierstreitigkeiten - Hochsitze ansägen, was u.a. für spielende Kinder lebensgefährlich sein kann, dies gern einmal Tierrechtlern anlasten. In Wahrheit sägen Tierrechtler zur Jagdsabotage Hochsitze allenfalls um, wodurch sie ungefährlich werden.

Doch der Alltag sieht nicht anders aus: Gegenwärtig wird in nahezu jedem Bericht über vegane (oder auch nur vegetarische) Ernährung dringend abgeraten, Kinder vegan zu ernähren. Ein u.a. von der "Deutschen Gesellschaft für Ernährung" geschürtes Vorurteil, die viele fälschlich für seriös halten, obwohl in ihren Beiräten nachweislich Vertreter der Tierausbeutungsindustrie sitzen. "Vor Jahren hieß es, 'Fleisch' sei notwendig für eine gesunde Ernährung", erläutert Achim Stößer von Maqi. "Mittlerweile kennt jeder genug überlebende Vegetarier, um dies als offensichtlichen Unsinn zu erkennen. Dann hieß es, man brauche zumindest 'tierisches Eiweiß', sprich Milch oder Eier. Mit der Verbreitung des Veganismus wird auch das Lügen gestraft, folglich wird immer weiter eingeschränkt." Dies wird unterstützt durch Fälle fehlernährter Kinder, deren Eltern obskuren Ernährungsgurus anhängen, was dann absurder weise unter Veganismus subsummiert wird, tatsächlich oft selbst dann, wenn die Ernährung "Lebertran", Eier oder Honig beinhaltet und somit alles andere als vegan ist. Ungeheuerlich angesichts der Existenz zahlloser teils lebenslang veganer, gesunder Kinder.

Bei all den Kindern, die durch Unveganismus erkranken oder gar sterben, fällt das Wort "vegan" dagegen so gut wie nie. Seien es wie aktuell mehr als 53000 - in einigen Fällen tödlich - erkrankte Kinder durch "Säuglingsnahrung" aus Kuhmilch in China, die wegen zu geringen Proteingehalts mit Melamin angereichert wurde (inzwischen wurde die Industriechemikalie auch in "Frischmilch", Joghurt, Käsecrackern, Schokoriegeln, Bonbons und anderen Milchprodukten ebenso wie in Eiern nachgewiesen). Sei es durch Säuglingsbotulismus auslösenden Honig. Seien es Kinder, die aufgrund der Vernachlässigung durch die sich ganz normal und somit unvegan von Bratwurst und Käsebrot ernährenden Eltern verhungerten. Sei es die verringerte Lebenserwartung, weil Kinder bereits im Alter von wenigen Monaten mit pürierten Leichen aus Gläschen zwangsernährt werden und in der Kindheit das Ernährungsverhalten meist lebenslang geprägt wird. Oder global gesehen der Hunger, weil für Unveganer Milliarden "Nutztiere" miternährt werden müssen, die Nahrungsmittel - u.a. etwa die Hälfte des globalen Getreide- und vier Fünftel des Sojaertrags - zum großen Teil in Gülle umwandeln.

Das Projekt unvegan.de dreht den Spieß um. Dabei geht es nur gelegentlich um Josef Fritzls Kaffeesahne oder die Tierhaut ("Leder"), mit der Michel Fourniret seine Opfer fesselte. Vielmehr soll das verlogene Bauernhofidyll in Kinderbüchern und Tierschützerpropaganda ebenso angeprangert werden wie eierwerfende christlich-homophobe Demonstranten oder Werbelügen mit Cartoonschweinen, die, obwohl Messer und Gabel in ihrem Rücken stecken, fröhlich grinsen, kurz: die unvegane Normalität einer speziesistischen Gesellschaft, das alltägliche Morden nebenan. Wer nicht vegan lebt, mordet - und zwar in der Regel völlig gedankenlos, ohne sich sekündlich der eigenen Bluttaten bewusst zu sein. "Daher widmet sich unvegan.de, anders als viele andere Seiten, primär nicht Exzessen", schließt Stößer, "sondern Anna und Otto Normalverbrecher, Erika und Max Mustermord, den Mitläufern der Tierausbeutungsgesellschaft, den Esstischtätern."

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