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Entwicklung auf dem Fundament der Moral

23.10.200809:49 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Entwicklung auf dem Fundament der Moral

(openPR) "Entwicklung kennt keine Sicherheit" - aus China

Dieser Abend zeigte, dass das Zitat wahrlich nicht der Richtigkeit entbehrt. Nachdem der Referent plötzlich erkrankt war und dies am Morgen des Veranstaltungstages den Organisatoren mitteilte, musste man einen alternativen Inhalt entwickeln.



Angedacht war, über das Thema "Irrtümer über den Kraftsport" zu referieren. Allerdings zeigte sich, dass die Mehrzahl der Gäste aufgrund des ursprünglichen Themas gekommen waren und so entschloss man sich - konnte man schon nicht einem interessanten Vortrag lauschen - über das Thema zu diskutieren, oder zu reden, wie es eine Teilnehmerin treffender umschrieben wissen wollte.

Gemeinsam kam man zu dem Schluss, dass Entwicklung per se a) nicht aufzuhalten und b) niemals schlecht ist, doch dass nicht alles, was entwickelt wird oder sich in der Entwicklung befindet, auch zum Wohle der Menschheit genutzt wird. Viele Erfindungen und Entwicklungen wurden zitiert, die ursprünglich mit bestem Wissen und Gewissen entstanden waren, sich letztlich aber nachteilig für die Menschheit auswirkten.

Die Frage, wie man diese negativen Entwicklungen verhindern könne, wurde mit der Lebendigkeit persönlicher Moral und Wertvorstellungen, die im besten Fall von allen anderen geteilt werden, beantwortet. Nur wenn man die Konsequenzen und Folgen des eigenen Handelns, der vorangetriebenen Entwicklung antizipieren könne, hätte man auch zum Teil in der Hand, dass sich Entwicklungen nicht negativ auswirken würden. Dazu wäre es allerdings nötig, dass Menschen bereit wären, ihre eigene Lethargie aufzugeben und manchmal bewusst den unbequemen Weg zu wählen, um den negativen Fortgang positiv angedachter Entwicklung zu verhindern.

Grundvoraussetzung für die Antizipation der Folgen und die Auswirkungen auf andere Personen sei die Empathie, die als Begriff wiederum unterschiedlich interpretiert, bzw. definiert wurde. Die wissenschaftliche Definition der Empathie, ein Begriff, der in der Soziologie ebenso Verwendung findet, wie in der Psychologie, lautet: Als Empathie bezeichnet man die Fähigkeit eines Menschen, einen anderen Mensch von Außen (ohne persönliche Grenzen zu überschreiten) möglichst ganzheitlich zu erfassen, dessen Gefühle zu verstehen, nicht jedoch notwendig auch zu teilen und sich damit über dessen Verstehen und Handeln klar zu werden. Dabei darf der Begriff nicht mit einem "Sich-Gleichmachen" mit der anderen Person verwechselt werden, vielmehr bleibt der "Empath" in seiner eigenen Persönlichkeit.

Die Auffassung, dass Empathie ermöglicht, Gefühle zu teilen und somit eine persönliche Zu- oder Abneigung der anderen Person ausschließt, sobald man empathisch handelt, ist veraltet.

Hier war man sich unschlüssig, da beide Meinungen im Raum standen: Empathie würde auch ohne Sympathie funktionieren - war die eine Meinung (gemäß der wissenschaftlichen Definition); dass dies gar nicht möglich sei und Empathie nur funktionieren würde, wenn man eigene Maßstäbe und Werturteile ablegen würde - war die andere Meinung.

Kurzfazit der anregenden Diskussion war, dass Entwicklung im Grunde immer positiv zu sehen ist, dass es aber gleichermaßen auch in der Verantwortung des Menschen liegt, diese auf das Fundament guter moralischer Werte und Überzeugungen zu stellen (was die nächste philosophische Frage aufwirft: Was ist gute Moral?).

Die nächste Veranstaltung findet am 16. Dezember 2008 ab 19:30 wieder im Striese, Kirchgasse 1, 86150 Augsburg statt. Im Rahmen der Jahresabschlussveranstaltung blicken wir gemeinsam zurück und nach vorn. Jeder ist herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

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