(openPR) Aktuelle Studie zum Wechselverhalten bei der Kfz-Versicherung
Köln, 16. Oktober 2008. Pro Jahr wechselt jeder elfte Autofahrer die Kfz-Haftpflichtversicherung, weitere 10% denken jedes Jahr darüber nach. So das Ergebnis der aktuellen Tracking-Studie „Wechselbereitschaft bei der Kfz-Versicherung 2005 bis 2007“ der ABH Marketingservice GmbH. 3.085 Pkw-Fahrer wurden befragt.
Preis als häufigster Wechselgrund
Die Studie zeigt, dass insbesondere Männer, jüngere Autofahrer, rege Internetnutzer und Vielfahrer eine höhere Wechselbereitschaft haben.
Die Wechselgründe werden klar von Preisüberlegungen dominiert. Je ein Viertel gibt aber auch die Empfehlung von Bekannten oder die gute Beratung durch einen neuen Versicherungsanbieter als Grund für einen Wechsel an.
10% vergessen den Kündigungstermin
Eine Betrachtung der Wechselwilligen im Detail zeigt, dass diese sich gegen den Wechsel entscheiden, da andere Versicherungen nur unwesentlich günstiger sind oder die eigene Versicherung die Prämie reduziert. Ein bemerkenswertes Ergebnis der Studie ist auch, dass 10% den Kündigungstermin einfach verpassen.
Wolfgang Alfs, der Leiter der Studie, führt dazu an, dass die Versicherungsanbieter jedes Jahr aufs Neue gefordert sind, den Bestandskunden gerade in der heißen Wechselphase zum Jahresende mit den richtigen Kundenbindungsmaßnahmen anzusprechen.
Kulante Schadensabwicklung im Fokus
Wesentliche Erkenntnisse vermittelt diese Untersuchung auch bezüglich der Anforderungen an die Kfz-Versicherung.
Für zwei Drittel steht eine kulante Schadensabwicklung an erster Stelle, gefolgt von transparenter Tarifgestaltung und einem möglichst geringen Preis.
Fast jeder zweite Autofahrer fordert auch weiterhin eine freie Werkstättenwahl und besteht so auf seiner Entscheidungsautonomie.






