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FDP Wunstorf weist Kritik zurück

14.10.200819:30 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) (Wunstorf, 14.10.2008) Die FDP Wunstorf hält eine Elternbefragung zum jetzigen Zeitpunkt nach wie vor für übereilt.

Die FDP Wunstorf möchte verhindern, dass durch eine verfrühte Umfrage zum Thema Gesamtschule falsche Erwartungen geschürt werden und besteht darauf, dass vor einer solchen Befragung erst einmal wichtige Aspekte, im kleineren Kreis, geklärt werden müssen. "Es geht hier in keiner Weise darum, Zeit zu schinden oder Entscheidungen auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu verschieben", so Pressesprecher Thorben Rump. "Es geht vielmehr darum, keine Erwartungen zu schüren, die danach vielleicht nicht erfüllt werden können. Wir sind davon überzeugt, dass zuallererst geprüft werden muss , ob die Voraussetzungen für die Gründung einer Gesamtschule überhaupt geschaffen werden können, bevor die Eltern gefragt werden, ob sie etwas wollen, was vielleicht gar nicht umzusetzen ist."



Von 2003 bis Mitte 2008 hatte die niedersächsische Landesregierung unter Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) die Einrichtung neuer Gesamtschulen per Gesetz komplett verboten. Sie favorisiert das dreigliedrige Schulsystem mit Gymnasium, Haupt- und Realschule. Vor der Landtagswahl im Januar entschärfte die Regierung das Gesetz zwar in einigen Punkten, dennoch stehen vor einer Neugründung auch heute noch massive Hürden: Das Ministerium fordert fünfzügige Schulen (also fünf Klassen) mit mindestens 130 Schüleranmeldungen pro Jahrgang. Außerdem kommt der, für Wunstorf vielleicht schwierigste Aspekt hinzu, dass Neugründungen den Betrieb bestehender Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien nicht gefährden dürfen.

"Das bedeutet", so Claus-Peter Dißmer, Vorsitzender der FDP-Wunstorf, "dass, zusätzlich zu den bestehenden Haupt- und Realschulen sowie dem Hölty-Gymnasium eine weitere Schule geschaffen werden müsste, ohne das bestehende System "zu gefährden". An diese Gesetzeslage ist auch die Stadt Wunstorf gebunden."

"Unsere Ablehnung der Befragung stellt keine grundsätzliche Ablehnung einer Gesamtschule für Wunstorf dar", betont Rump noch einmal. "Es geht uns darum, solide Politik für Wunstorf und die Kinder in Wunstorf zu machen, und dazu gehört auch, keine Versprechungen abzugeben oder Erwartungen zu schüren, die dann vielleicht nicht eingehalten werden können. Denn ich denke, jedem ist klar, dass auch die neue Zweigstelle des Gymnasiums in Steinhude Geld gekostet hat und eine neue Gesamtschule gibt es leider nicht geschenkt. Es gibt hier in erster Linie noch Klärungsbedarf, was die Finanzierung angeht und ob die demographischen Voraussetzungen gegeben sind, also, ob es genügend Schüler gibt, die die Gründung einer neuen Schule rechtfertigen (ohne den Betrieb vorhandener Schulen einzuschränken)."

Aus diesem Grund favorisiert die FDP-Wunstorf eine umgehende Wiederbelebung der Lenkungsgruppe Schule, in der alle Beteiligten eingebunden werden und schnellstmöglich zu einer Klären der o.g. offenen Fragen kommen können. Unabhängig davon stehen alle Ratsherren der FDP Wunstorf gerne für Fragen, Anregungen und Gespräche zu Verfügung. Kontaktmöglichkeiten finden Sie jederzeit unter www.fdp-wunstorf.de.

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