(openPR) BERLIN. Zu den Äußerungen von Umweltminister Trittin über eine angestrebte Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie zur Erreichung der Marktführerschaft beim Solarstrom erklärt die Sprecherin für Erneuerbare Energien der FDP-Bundestagsfraktion, Angelika :
Jürgen Trittin scheint angesichts der Vereinbarung mit der Industrie über verstärkte Gemeinschaftsforschung in der Photovoltaiktechnik zu erkennen, dass nicht Subventionsmentalität wie die des EEG, sondern nur Forschung und Entwicklung die Stromerzeugung aus Solarenergie wirtschaftlich werden läßt.
Angesichts der gerade um 35 Millionen Euro gekürzten Haushaltsmittel für 2004 muss nun aber die Wirtschaft mit 100 Millionen Euro einspringen, um die Reputation der Bundesregierung zu retten. Die Forschung benötigt aber laut Aussage des ForschungsVerbunds Sonnenenergie mindestens 300 Millionen Euro. Es müssen Methoden entwickelt werden, mit denen die Wirkungsgrade erhöht und spezifische Investitionskosten gesenkt werden.
Die FDP befürwortet seit langem den Forschungsansatz statt komfortabler Vergütungssätze ohne Anreiz zur Wirtschaftlichkeit. Sonnenenergie sollte aber lieber in Schwellen- und Entwicklungsländern mit hoher Sonnenscheindauer produziert werden. Dem Klima ist es egal, wo CO2 eingespart wird. Wenn Trittin dies nicht endlich erkennt, zahlt hier der Bürger weiterhin die EEG-Zeche!







