(openPR) Taiwan fordert mehr bedeutungsvolle Partizipation in den Sonderorganisationen der Vereinten Nationen
Um die Menschenrechte und die Würde sowie das Wohlergehen der Weltbürger zu sichern, ist es unerlässlich, dass alle Mitglieder der internationalen Gemeinschaft kooperieren. Nur so können Ziele erreicht werden, die allen dienen. Seit 1971 darf die Republik China auf Taiwan in keiner Weise an den Handlungsprozessen der Vereinten Nationen partizipieren. Dieser Zustand muss geändert werden.
Wir hoffen auf die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Unterstützung, damit Taiwan an den UN Sonderorganisationen teilhaben kann. Gerade jetzt, wo beide Seiten der Taiwan-Straße stark bestrebt sind, ihre diplomatischen Verbindungen zu verbessern, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, den 23 Millionen Taiwanern in diesem Bestreben zu helfen. Denn die Teilnahme an den UN Sonderorganisationen ist ein grundlegendes Recht aller Weltbürger.
Taiwan bemüht sich schon jahrelang um eine Teilnahme an der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wurde jedoch bis jetzt daran gehindert und hat auch keinerlei Kommunikation mit der WHO hinsichtlich der Seuchenprävention. Der Handlungsspielraum Taiwans wird somit gefährlicherweise beschränkt und im Zuge dessen die globale Seuchenüberwachung gefährdet. Wichtige Informationen über den Entwicklungsstand neuer Medikamente oder des Gesundheitswesens erreichen Taiwan nicht. Ein prägnantes Beispiel hierfür was der SARS Vorfall.
Ebenfalls in der Luft- und Schifffahrt werden die Missstände sehr deutlich. Obwohl Taiwan eine weltweit wichtige Rolle sowohl in der Luft- als auch der Schifffahrt spielt, wird das Land nach wie vor daran gehindert, an den relevanten Konferenzen teilzunehmen. Die gefährlichen Wissenslücken die so entstehen, können sich global sehr gefährdend auswirken.
Mit seinem weltweit 18. Rang in der Weltwirtschaft und dem 20. Platz bezüglich seiner Auslandsinvestitionen hat Taiwan der Welt viel zu bieten. Taiwan leistet viel humanitäre Hilfe in der ganzen Welt. Durch eine Partizipation Taiwans in den UN Sonderorganisationen, könnten internationale Hilfsprojekte deutlich verbessert werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, hat die Regierung zusammen mit der Bevölkerung für die Erdbebenopfer in Sichuan ca. 200 Millionen US$ gespendet.
Seit Mai 2008 haben sich die Beziehungen jenseits der Taiwan-Strasse verbessert und die politischen Führer auf beiden Seiten haben eine wohlwollende Haltung signalisiert, um Differenzen zu beseitigen. Aus dem Treffen zwischen beiden Vertretern der Stiftung für den Austausch über die Taiwan-Strasse (SEF) aus Taiwan und der Gesellschaft für Beziehungen über die Taiwan-Strasse (ARATS) der VR China in Peking im Juni 2008, haben sehr positive Übereinkünfte resultiert, die ein gutes Zeichen für künftige Verhandlungen darstellen. Ferner hat sich die VR China etwas zugänglicher gezeigt, was die Teilnahme Taiwans an internationalen Organisationen anbetrifft. Sollte sich die VR China kooperativ zeigen und Taiwans Beteiligung an den UN Sonderorganisationen zulassen, könnte sich das sehr positiv auf die weitere Verhandlungslage und mögliche Zusammenarbeit der beiden Seiten auswirken.
Es wird immer deutlicher, dass die Vereinten Nationen in ihrer Organisation einen Weg finden müssen, um die Isolation Taiwans zu beenden. Taiwan gehört als vollwertiges Mitglied in die Vereinten Nationen – nur so kann das Prinzip der Universalität, kann die Wahrung von Frieden und Wohlstand erfüllt werden.#




