(openPR) 10. November 2003 - Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im dritten Quartal dieses Jahres hat saison- und kalenderbereinigt den Vorquartalsstand kaum überschritten (0,1 %). Die stagnativen Tendenzen haben sich fortgesetzt. Das Produktionsergebnis in der Industrie lag im dritten Quartal 2003 unter dem zweiten Jahresquartal. Nimmt man aber den laut Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit offensichtlichen Korrekturbedarf nach oben beim Septemberwert dieses Indikators mit ins Bild - wir haben hierfür 2 Indexpunkte veranschlagt - ergibt sich ein leichtes Plus im dritten Quartal. Die Dienstleistungsbereiche haben mit einem moderaten Wachstum ein Sinken der gesamtwirtschaftlichen Produktion in diesem Quartal verhindert. Für das Jahresendquartal jedoch ist mit einer leichten Beschleunigung des Wachstums zu rechnen (0,3% gegenüber dem Vorquartal). Dafür sprechen neben den Stimmungsindikatoren, die sich bereits vor einigen Monaten spürbar verbessert hatten, nunmehr auch die Entwicklung der Auftragseingänge.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) stellt monatlich das vor. Das ist ein Indikator der aktuellen Konjunkturtendenz in Deutschland. Es zeigt die Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsprodukts und stellt damit die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dar. Das liefert eine Schätzung für das reale Bruttoinlandsprodukt des jeweils abgelaufenen Quartals bzw. des laufenden Quartals. Es gibt damit immer einen aktuellen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung, da zu diesem Zeitpunkt noch keine offiziellen Daten des Statistischen Bundesamtes vorliegen. Die Berechnung des s stützt sich dabei auf Indikatoren wie Produktion und Umsatz in wichtigen Bereichen der Wirtschaft. Sie wird mithilfe eines ökonometrischen Ansatzes durchgeführt. Neben der aktuellen Schätzung enthält das eine Besprechung der aktuellen maßgebliche Einflüsse auf die Konjunktur.
Das komplette finden Sie hier:
http://www.diw.de/deutsch/service/konjunkturbarometer/index.html

