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Berliner Busfahrer leben in Angst

08.09.200814:19 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Berliner Busfahrer leben in Angst
Matthias Brauner, Mitglied des Abgeordnetenhauses
Matthias Brauner, Mitglied des Abgeordnetenhauses

(openPR) CDU-Abgeordneter Matthias BRAUNER: „Die BVG legt anscheinend keinen Wert auf die Sicherheit ihrer Mitarbeiter!“

Am 4. September wurde in Tempelhof am hellichten Tag ein Busfahrer angegriffen und verletzt. Ein unbekannter Mann schnitt dem Fahrer das Ohr auf, so dass er genäht werden musste. Erst gestern Abend stellte ein anderer Busfahrer an der Haltestelle Gartenfelder Brücke in Berlin-Spandau fest, dass die Scheibe seines Busses mit einem Pflasterstein schwer beschädigt wurde. Das sind nur zwei Beispiele für die vielen Gewalttaten, die in und an Bussen verübt wurden. In diesem Jahr sind schon 83 Fälle bekannt geworden. Im bisher schwersten Fall im März diesen Jahres wurde ein Busfahrer von zwei jungen Männern niedergestochen – er kann bis heute nicht wieder arbeiten.

Im letzten Jahr verzeichnete die BVG 183 Übergriffe auf Mitarbeiter. Das sind 22 mehr als noch im Jahr 2007. Allein 43 Vorfälle wurden 2007 als schwer eingestuft, da der betroffene Mitarbeiter mehr als drei Tage krankgeschrieben war.

Matthias Brauner: „Die Busfahrer sind hilflos und kämpfen jeden Tag mit ihrer Angst vor den Vorfällen an ihrem Arbeitsplatz. Ich begrüße es sehr, dass 636 der 1200 BVG-Busse mit Kameras ausgestattet sind, aber mich würde es nicht wundern, wenn auch diese Kameras wie die Systeme auf unseren U-Bahnhöfen nur nach dem Zufallsprinzip filmen und weder den Fahrgästen noch den Fahrern im Notfall helfen. Bei einem Angriff auf die Fahrerinnen und Fahrer geht der Selbstschutz vor! Man kann nicht verlangen, dass die Angegriffenen da noch die Videoaufzeichnung umschalten!“

Die Videokameras filmen die Fahrgastbereiche, können jedoch per Knopfdruck auf die Fahrerkabine umgeschaltet werden. Aber dazu kommen die Fahrer meist nicht mehr bei einem Angriff.

„Die BVG muss die Sicherheit ihres Personals in Anbetracht der steigenden Zahlen von Gewalttaten gewährleisten und endlich handeln. Die von Busfahrern und Betriebsrat seit Jahren geforderten Plexiglas-Kabinen wären ein Schritt in die richtige Richtung“, fordert Brauner.

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