(openPR) Videoüberwachung erhöht die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr
(Potsdam, 01.12.2008) Busse und Bahnen durch Berlin zu lenken, ist ein gefährlicher Job. Fast täglich werden Übergriffe auf Busfahrer gemeldet, Beleidigungen gehören inzwischen zur Tagesordnung für Fahrer. Deshalb befürworten Verkehrsgesellschaften und Fahrgäste den Einsatz von Videoüberwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln ausdrücklich. „Besonders erfolgreich ist es, wenn der Videoeinsatz in ein umfassendes Sicherheitskonzept eingebettet ist“, so Hans Kauper, Netzwerkmanager des Berlin-Brandenburger Sicherheitsnetzwerks SeSamBB.
Im Berliner Nahverkehr hatte es 2007 über 4700 Körperverletzungen gegeben, und die Verkehrsunternehmen verweisen darauf, dass die Angriffe an Brutalität deutlich zunehmen. Schon oft halfen Videoaufzeichnungen, die mutmaßlichen Täter zu identifizieren. Erst im Oktober konnten zwei Jugendliche, die auf einer Buslinie in Kreuzberg einen Fahrer attackiert hatten, mithilfe von Kamerabildern erkannt und gefasst werden.
Weil die Polizei die Aufnahmen immer häufiger nutzt, um Straftäter zu ermitteln, werden die Aufzeichnungen der Videokameras nun sogar 48 Stunden statt bisher nur 24 Stunden gespeichert. Während es 2006 noch lediglich 328 Anfragen zu Aufnahmen gab, waren es 2008 bereits 1581.
Das Berliner Unternehmen DResearch hat viele U-Bahnen der BVG mit Videotechnik ausgestattet und zieht eine positive Bilanz. Dr. Weber, Gründer und Geschäftsführer von DResearch, unterstreicht: „Die Polizei ist sehr dankbar für gerichtsverwertbare Aufnahmen. Sie leisten einen wertvollen Beitrag, um Gelegenheitstäter abzuschrecken und Intensivtäter vor Gericht stellen zu können.“
DResearch ist einer der Marktführer für die Ausstattung von Bussen, Bahnen, Transport- und Einsatzfahrzeugen mit Systemen zur mobilen Videoüberwachung. Das Unternehmen vertreibt seine Komplettlösungen in Deutschland unter dem Firmennamen Derovis.
Auch die Fahrgäste akzeptieren die mitfahrenden Kameras als Beitrag zu ihrer Sicherheit. Das subjektive Sicherheitsgefühl der Passagiere steigt, und das erhöht schließlich auch die Attraktivität des ÖPNV. „Es ist klar, dass Kameras keine gesellschaftlichen Probleme lösen, doch eines können sie durchaus erreichen – dass Busse und Bahnen sicherer und sauberer werden“, so Netzwerkmanager Hans Kauper.








