(openPR) Die Bahn AG will zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008, die Fahrpreise um durchschnittlich 3,9 Prozent erhöhen sowie eine Servicegebühr von 2,50 Euro einführen, wenn die Fahrkarten am Schalter bzw. in den Reisezentren gekauft werden.
Dazu erklärte der Vorsitzende der CDU-Fraktion Thomas Pfistner:
"Die Einführung einer Servicegebühr zum Erwerben eines Fahrscheins ist reine Abzocke und die Einleitung von weiterem Personalabbau in den Reisezentren. Schon Anfang diesen Jahres, versuchte die Bahn AG die Öffnungszeiten des Reisezentrums in Erfurt zu verringern, um somit Personal einzusparen. Mit der Einführung der Servicegebühr will man mehr Fahrgäste dazu zwingen, den Fahrscheinautomaten oder das Internet zu benutzen. Unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung und der damit zunehmenden älteren Bevölkerung ist dieser Schritt nicht nachvollziehbar. Außerdem sind viel zu wenige Fahrkartenautomaten und kein Servicepersonal zur Einweisung an den Fahrkartenautomaten im Hauptbahnhof vorhanden.
Die Fahrpreiserhöhung von durchschnittlich 3,9 Prozent dient offensichtlich nur dafür, um den beabsichtigten Börsengang der Deutschen Bahn zu vollziehen. Im ersten Halbjahr diesen Jahres wurden 28 Millionen mehr Fahrgäste registriert. Zu einem Unternehmen der Zukunft, wie sich die Deutsche Bahn selbst in ihrer Werbung darstellt, passen die ständigen Fahrpreiserhöhungen trotz steigernder Fahrgastzahlen und der zukünftig vom Fahrgast zu bezahlende Service überhaupt nicht."















