(openPR) IT-Großprojekte werden überdurchschnittlich häufig vorzeitig abgebrochen. Außerdem dauern sie meist länger als ursprünglich geplant und werden zudem teurer als zunächst veranschlagt. Dies zeigt eine Studie der Roland Berger Strategy Consultants aktuell auf. Die Studie zeigt einige Strategien auf, wie man die Risiken reduzieren kann.
20 Prozent aller IT-Projekte werden demnach abgebrochen; jedes zweite dauert länger oder wird teurer als geplant. Imageschäden werden häufig unterschätzt. Mangelndes Risikomanagement ist eine weitere Hauptursache für das Scheitern. Die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns steigt zudem mit Dauer und Komplexität von Projekten.
Erschwerend kommt vielfach noch hinzu, dass die Veränderungsnotwendigkeit intern nicht hinreichend kommuniziert wurde, so dass der externe Berater mit seiner Lösung auf Ablehnung stößt. Unzureichende Kommunikation und unklare Entscheidungswege tragen damit zu den Problemen einen erheblichen Anteil bei, was auch viele Projekte der Öffentlichen Hand beeinträchtigte.
Die Studie zeigt allerdings nicht auf, wie hilfreich es wäre, in solchen Fällen einen externen Coach quasi im Backstage-Bereich einzusetzen. Dieser könnte die Problematiken aufgreifen und als neutrale Instanz mit seinen Mitteln Perspektiven schaffen, um das Projekt wieder auf Linie zu bringen. Der externe Berater und die internen Projektbetreuer könnten sich so weitgehend auf ihre Hauptaufgaben konzentrieren.
Neben der Kommunikation kann der Coach die Teamarbeit verbessern und damit feste Rahmenbedingungen etablieren. Daneben dient er als neutraler Moderator des (zu etablierenden) Projektstabes, der bei 50% der Projekte laut Studie fehlte. Abseits der Projektbühne, also Backstage, kann der Coach damit die Korrekturen einleiten, die erforderlich sind, damit die Projektleiter ein Scheitern vermeiden können.
Die Studie "Projekte mit Launch Management auf Kurs halten" ist zu finden unter: http://www.rolandberger.com/pressreleases













