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Unbefriedigender Start in das Jahr 2004

01.01.200410:00 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Essen, 6. Mai 2004 - secunet hat im ersten Quartal 2004 einen Umsatz von 4,3 Mio. Euro erzielt. Dies entspricht einem Rückgang um 14% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal (5,1 Mio. Euro). Die verhaltene Umsatzentwicklung wurde maßgeblich durch das anhaltend schwache konjunkturelle Umfeld geprägt. Negative Auswirkungen hatte zudem die starke Verringerung der Aufträge vom großen Kunden und ehemaligen Großaktionär Deutsche Telekom. Dieser Effekt dürfte im ersten Quartal 2004 letztmalig in dieser Deutlichkeit sichtbar werden.



Das operative Ergebnis (EBIT - Earnings before Interest and Taxes) belief sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2004 auf -0,6 Mio. Euro und liegt damit 0,3 Mio. Euro unter dem EBIT des ersten Quartals 2003 (-0,3 Mio. Euro). Für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2004 ergab sich ein Nettoergebnis von -0,3 Mio. Euro (1. Quartal 2003: -0,2 Mio. Euro) und ein Ergebnis je Aktie in Höhe von-0,05 Euro (1. Quartal 2003: -0,03 Euro).

Die Personalkosten gingen um 3% zurück, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 17% auf 1,3 Mio. Euro an (1. Quartal 2003: 1,1 Mio. Euro). Hierin zeigen sich auch zusätzliche Aufwendungen im Zuge der Integration der Secartis AG.

Die liquiden Mittel wiesen per Quartalsende eine Höhe von 2,7 Mio. Euro auf, ein Minus von 6,2 Mio. Euro im Vergleich zum 31. Dezember 2003 (8,9 Mio. Euro). In dieser Position zeigt sich insbesondere der vollzogene Erwerb der Secartis AG (Kaufpreis: 4 Mio. Euro) und die Auszahlung der Jahrestantieme 2003. Bei einer Bilanzsumme von 16,2 Mio. Euro per 31. März 2004 verfügte secunet über eine Eigenkapitalquote von 72%. Der Auftragsbestand stieg im ersten Quartal 2004 um 1,7 Mio. Euro auf 7,8 Mio. Euro per 31. März 2004 (31. Dezember 2003: 6,1 Mio. Euro).

Der internationale Technologiekonzern Giesecke & Devrient (G&D) hat per 26. März 2004 das gesamte secunet-Anteilspaket der T-Systems International GmbH (25% plus eine Aktie) übernommen sowie weitere ca. 22% vom vormaligen secunet-Mehrheitsgesellschafter RWTÜV AG. Damit hält G&D Anfang Mai 2004 ca. 47% an secunet. Das parallel von G&D unterbreitete öffentliche Übernahmeangebot (Preis: 4,80 Euro pro Aktie) wurde bislang für ca. 31.000 Aktien (0,5% des secunet-Aktienkapitals) angenommen. Die verlängerte Annahmefrist läuft noch bis zum 11. Mai 2004. G&D verfügt über eine Option, nach Ablauf der Annahmefrist des Übernahmeangebots die fehlenden Stücke von der RWTÜV AG zu erwerben, falls G&D weniger als 50% der secunet-Aktien besitzt.

Mit einer Mehrheitsbeteiligung ist die ideale Konstellation für secunet erreicht. Einerseits agiert secunet unter dem Dach des G&D-Konzerns, der seine Kompetenzen im Bereich der IT-Sicherheit aktiv ausbauen will; andererseits bleibt die unternehmerische Unabhängigkeit von secunet erhalten. In diesem Zusammenhang ist auch geplant, secunet weiterhin als börsennotiertes Unternehmen zu führen. secunet hat per 1. April 2004 von G&D 100% der Secartis AG, die sich ebenfalls auf IT-Sicherheitslösungen konzentriert, übernommen. Die Zahl der Mitarbeiter von secunet steigt durch die Übernahme um 41 auf 213 an.

Das Management hält daher an dem Ziel fest, einen Jahresumsatz in der Größenordnung von 25 bis 30 Mio. Euro zu erzielen und ein ausgeglichenes Jahresergebnis zu erreichen.

 

Über secunet

secunet Security Networks AG und Secartis AG schließen sich derzeit unter dem Namen secunet zu Deutschlands führendem IT-Dienstleister im Bereich hoch komplexer IT-Sicherheitssysteme zusammen. Das Unternehmen ist auf IT-Sicherheit fokussiert und bietet mit 220 hoch qualifizierten Mitarbeitern die komplette Leistungsbandbreite zur Absicherung elektronischer Prozesse an, bei denen absolute Vertraulichkeit, Integrität und Rechtssicherheit erforderlich ist. Kunden erhalten Beratung, Implementierung, Schulung und Service aus einer Hand. Die gemeinsamen Kompetenzfelder umfassen Identity Management, Netzwerklösungen, Kartenlösungen und Embedded Systems, Sicherheitsberatung und -management und SINA (Sichere Inter-Netzwerk-Architektur). Auf der Referenzliste von secunet stehen zwei Drittel der DAX 30-Unternehmen, führende internationale Konzerne mittelständische Unternehmen sowie nationale und internationale staatliche Kunden. secunet verfügt über 7 Niederlassungen in Deutschland sowie über Standorte in der Schweiz und der Tschechischen Republik. Das Unternehmen ist im Prime Standard der Deutschen Börse notiert (ISIN DE 0007276503). Große Aktionäre sind der Münchener Technologiekonzern Giesecke & Devrient (47 Prozent) und die RWTÜV AG (30 Prozent). Giesecke & Devrient strebt eine Mehrheitsbeteiligung an secunet an.

 

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