(openPR) Innovative Ideen und Forschungsergebnisse auf dem Gebiet des Systems Engineering wurden auf der diesjährigen Endrunde des Studienpreises an der Hochschule in München vorgestellt und präsentiert. Die fünf Endrundenteilnehmer haben die Forschungsergebnisse aus dem vergangenen Jahr während des Ausbildungsforums vorgestellt und es wurden die besten Arbeiten von einem Prüfungsausschuss ausgewählt und prämiert. Mit Herrn Jochen Noll stellt die Universität Stuttgart den Preisträger für den ersten Platz, gefolgt von den Herren Heiner Kesper und Wieland Biedermann, beide von der Technischen Universität München. Herr Dr. Dieter Scheithauer, der GfSE-Vorsitzende, bedankte sich bei der Hochschule München für die Ausrichtung sowie bei den Teilnehmern, den Reviewern, dem Studienpreisausschuss und den Spendern der Preisgelder - darunter die Firmen 3DSE, EADS Astrium, EADS Military Air Systems, Fahney Anforderungsingenieurwesen und die HOOD GmbH - für ihr Engagement. Dr. Scheithauer zeigte sich nach drei Durchläufen zuversichtlich, im kommenden Jahr für eine zunehmend breitere Beteiligung gut gerüstet zu sein.
In diesem Zusammenhang bittet die GfSE um Einreichungen von Master- und Diplomarbeiten für den Studienpreiswettbewerb 2009. Seit 2006 richtet die GfSE diesen Studienpreiswettbewerb für Master- und Diplomarbeiten zu Systems-Engineering-Themen aus. In den letzten Jahren waren Endrundenteilnehmer unter anderem aus dem Automobilbau, der Architektur, dem Maschinenbau, der Softwareentwicklung und anderen Industriezweigen und Anwendungsgebieten dabei. Inhaltlich müssen sich die Arbeiten mit interdisziplinären Zusammenhängen oder komplexen Systemen auseinandersetzen und Lösungswege aufzeigen. Prämiert werden können in 2009 Master- und Diplomarbeiten, die in diesem Jahr an einer Hochschule oder Universität im deutschsprachigen Raum eingereicht wurden oder noch werden. Die Verfasser der fünf best-bewerteten Arbeiten werden zur Endrunde im Juni 2009 an die Universität Stuttgart eingeladen. Weitere Informationen sind auf der Homepage einsehbar.
Die Entwicklung von Systemen ist immer mehr international ausgerichtet und die Anzahl der Schnittstellen zur Kommunikation nimmt zu. Eine verständliche Abbildung der Abhängigkeiten und Einflüsse für verschiedene Fachdisziplinen darzustellen fällt dabei immer schwerer. Bei der Modellierung von Softwareentwicklungen erfreut sich die UML als Unified Modelling Language schon seit langem großer Beliebtheit. Trotzdem bleiben aufgrund der Softwarelastigkeit der UML Wünsche bei der vollständigen Beschreibung von Systemen offen. Daher startete 2003 die OMG in Zusammenarbeit mit INCOSE eine Initiative zur Definition einer Systems Modelling Language die 2007 veröffentlicht wurde. Als spezielle Erweiterung auf physikalische Größen ergänzt die SysML den gängigen UML-Standard für das Systems Engineering. Das Anwenderforum „SysML“ dient als Plattform zum Austausch von Fragen und ersten Erfahrungen rund um die Systemmodellierung mit dem neuen Standard aus Anwendersicht. Das Anwenderforum selbst findet am 26. September in Hamburg bei Airbus statt. Am Vortag, dem 25. September, wird ein SysML-Tutorial angeboten. Im Tutorial werden anhand eines Fallbeispiels und Übungen die so genannten SysML Diagramme vorgestellt. Das Anwenderforum ist von der SysML-Arbeitsgruppe der GfSE organisiert. Die SysML Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit Fragen und Erfahrungen rund um den Standard, um die Anwendbarkeit von SysML für GfSE-Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit zu erschließen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.




