(openPR) Ingenieure und einzelne Fachdisziplinen sprechen mit ihrem eigenen Vokabular und Sprache. Dieses führt sehr häufig zu Missverständnissen und hat einen Einfluss auf die Entwicklung von Produkten. Auf der diesjährigen Konferenz der Gesellschaft für Systems Engineering e.V. ist dieses ein zentrales Thema und wird branchenübergreifend in Friedrichshafen diskutiert.
Die zweitägige Konferenz der Gesellschaft für Systems Engineering e.V. (GfSE) findet in diesem Jahr am 12. und 13. November in Friedrichshafen statt und wird sich mit dem „Esperanto“ für Ingenieure beschäftigen. Diese von der GfSE und dem Dachverband INCOSE unterstütze Entwicklersprache kann mit Hilfe von Software und einigen fachspezifischen Visualisierungsmöglichkeiten die nationale und weltweite Kommunikation und die durchgängige Entwicklung von Produkten und Systemen verbessern. In der Fachwelt wird diese mit dem Abkürzung SysML verbunden und wird mit ein zentrales Thema auf der diesjährigen Konferenz sein. Interessierte und Experten können sich auf Basis von Beiträgen branchenübergreifend mit der Zukunft und dem Entwicklungsstand auseinandersetzen. Die Arbeitsgruppe der GfSE ist in einem internationalen Vergleich von INCOSE nun beauftragt worden das „Best practise“ des Projektes aufzuschreiben. Weiterhin wird es Beiträge über Erfahrungen und Möglichkeiten zum Thema Anforderungsmanagement, Systemarchitektur und modellbasierte Entwicklung bis hin zum Zusammenbau und Integration und Test von Produktentwicklungen geben.
Einführende Worte wird Ralf Hartmann von der EADS Astrium an die Teilnehmer richten. Ralf Hartmann ist nicht nur ein Experte auf dem Gebiet, sondern ist auch im weltweiten Dachverband INCOSE der Direktor für Strategie. Der Eingangsvortrag wird von Prof. Ostermeier von der Universität Magdeburg zum Thema automatisierte Sicherheitsanalysen in einem modellbasierten Ansatz gehalten. Hier sollen die Herausforderungen und die Aufgaben für das Systems Engineering und die Interaktion mit den Experten für Sicherheitsanalyse diskutiert werden. Die Abschlusspräsentation wird sich mehr mit der Anwendung der komplexen Systeme beschäftigen. Dr. Raatschen wird mit seinem Vortag „Wie leben Astronauten im Weltraum“ die fachliche Überleitung über den Weltraum in den irdischen Alltag einleiten und somit die Konferenz beschließen.
Die Abendveranstaltung und Pausen werden immer gerne genutzt, um Kontakte zu knüpfen und sich über Systems Engineering und der systematischen Entwicklung von Produkten auszutauschen. Die Informationen zum Programm und zur Anmeldung sind im Internet auf der GfSE Homepage unter Veranstaltungen bereitgestellt. Anmeldungen vor Ort sind auch möglich.











