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Mensch-Maschine beim Containerumschlag

10.10.201108:58 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Container werden angelandet und im Hafen transportiert. Hier geht nicht nur um Logistik, sondern auch um die Schnittstelle zwischen Fahrer, Maschine, Schiff und Container. Die Interaktion findet zunehmend über Software statt und reicht bis in die Sicherheit im Hafenverkehr. Dieser und andere fachliche Aspekte werden in den Beiträgen und Diskussionen der GfSE Veranstaltung betrachtet.



Die Jahreskonferenz der Gesellschaft für Systems Engineering e.V, der Tag des Systems Engineering 2011, findet in diesem Jahr in der Zeit vom 9. bis 11. November in Hamburg statt. Es werden wieder Experten und interessierte Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet, die sich branchenübergreifend austauschen. Beginnen wird die Konferenz am 9. November mit 4 Seminaren, die in der Teilnehmergebühr mit enthalten sind. Sie beleuchten die Themen modellbasierte Entwicklungsansätze bis hin zur Mensch-Mensch Schnittstelle und Teamführung bei der Entwicklung von Produkten und Systemen.

Am 10. und 11. November wird es in 2 parallelen Beitragsreihen Präsentationen aus den Themenbereichen Anforderungsmanagement, Prozessverbesserung, über agile Methoden und Teamführung bis hin zu Erfahrungsberichten aus der Praxis geben. In einem Abschlussvortrag wird Herr Winkenwerder von der HHLA Containerterminal GmbH einen Einblick in den Containerumschlag und die Automatisierung geben. Moderne Containerterminals sind ohne die Steuerung durch eine mächtige IT Landschaft undenkbar. Von der Faszination eines vollautomatischen Containerterminals bis zu der Herausforderung eines gemischten Betriebes von automatischen Großgeräten mit stark menschengeführten Prozessen spannt sich der Bogen für das Systems Engineering. Insbesondere für die letzte Variante beschäftigt sich die HHLA mit der Modellierung soziotechnischer Systeme, also einem Systemmodell, in dem der Mensch nicht einfach Anwender eines IT-Systems ist, sondern sein Verhalten und sein intelligenter Beitrag zum Prozess als wesentlicher Teil des Gesamtsystems verstanden wird.

Die Konferenz bietet allen Interessierten einen branchenübergreifenden Einblick in den ganzheitlichen Ansatz des Systems Engineering auch unter der Berücksichtigung der Integration von Mensch und Maschine. Hier werden nicht nur Prozessentwickler, Berater, Werkzeuganbieter sondern auch Anwender aus der Praxis angesprochen, die einen Blick in andere Branchen haben wollen und sich weiterentwickeln möchten.

Der Tag des Systems Engineering 2011 bietet Beiträge aus Wissenschaft und Praxis zu den Themenfeldern Modellbasierte Systementwicklung, Vorgehensmethodik, Requirements Engineering und Agile Systementwicklung.
Mehrere Autoren beschäftigen sich mit Aspekten der Modellbasierten Systementwicklung. So fokussieren sich die Experten Andreas Korff und Tim Weilkiens auf die teilautomatisierte Erstellung funktionaler Strukturen zur technologieunabhängigen Systemmodellierung. Dies ermöglicht die Konzentration eines Ingenieurs auf Tätigkeiten, die sein fachliches Können erfordern. Weiterhin gibt es Beiträge von modellbasierten Entwicklungsansätzen im Hinblick auf eine Qualitätssicherung bewerten zu können, als auch Schemata für die Anwendung graphenbasierter Entwurfssprachen. Für die Analyse eines Gesamtsystems werden dabei verschiedene Analysemodelle in einer konsistenten Form generiert. Und schließlich zeigen Arbeiten vom Heinz Nixdorf Institut, das Prof. Gausemeier leitet, die Anwendung der Entwurfstechnik CONSENS anhand eines Demonstrators im Bereich der Mechatronik.
Im Themenfeld der Vorgehensmethodik führt Dr. Scheithauer von der EADS in Manching relevante Erkenntnisse zur Entscheidungsfindung verschiedener Wissenschaftsdisziplinen zusammen und stellt einen bzgl. spezifischer Herausforderungen adäquaten Entscheidungsprozess vor. Weitere Beiträge geben einen Einblick in Herausforderungen in Prozessverbesserungsprojekten und Möglichkeiten zur Bewältigung in der Praxis. Zur Erlangung einer hohen Entwicklungsqualität und der Vermeidung „ungeplanter Funktionen“ stellen Herr Butz und Herr Döhmen die Methode „Contract Based Design“ vor und verdeutlichen sie an einem Beispiel von Airbus Deutschland GmbH. Herr Ackva von des Cassidian aus Ulm widmet sich schließlich der Situation unzureichender formaler Verknüpfung zwischen Anforderungen und Design und beschreibt neue Möglichkeiten mittels modellbasierter Systemmodellierung.
Im Themenbereich der Agilen Systementwicklung gibt es u.a. einen Beitrag von einem Lehrstuhl der TU München, die von Prof. Lindemann geleitet wird, über Entscheidungsstrategien für Änderungen mittels Simulation. Herr Buchholtz beschreibt den aktuellen Stand der Arbeitsgruppe „Agiles Projektmanagement für Systeme im regulatorischen Umfeld“ der GfSE. Und Frau Lakoni und Frau Matischok geben einen Überblick über Prinzipien von agilen Arbeitsweisen in Organisationen und zeigen Hindernisse sowie Lösungsansätze für agiles Vorgehen in hierarchischen Unternehmen.

Weitere tagesaktuelle Informationen und die Anmeldeformulare sind auf der Konferenzhomepage www.tdse.org zu finden.

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