(openPR) Das Anwenderform über modellbasierte Entwicklung in Hamburg wurde durch die parallel stattfindende Safecomp2009 durch den Austausch zwischen den Experten ein Erfolg. Herausragend sind auch die Ergebnisse der Arbeitsgruppe modellbasiertes Systems Engineering der GfSE im internationalen Umfeld. Dieses soll durch das Treffen der Systems Engineering Interessierten zum Tag des Systems Engineering 2009 übertroffen werden.
Im Zuge der Safecomp2009 trafen sich in Hamburg an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) die beiden Fachgruppen aus Sicherheitstechnik und Systems Engineering zu gemeinsamen Diskussionen und Austausch der Sichtweisen. Inhaltlich hat sich die Konferenz mit Software Safety und Security beschäftigt, die jedes Jahr von Mitgliedern der EWICS ausgerichtet wird. Dabei wurden aber auch einige Vorträge zum Thema modellbasierte Vorgehensweise im diesem Bereich präsentiert. Das gemeinsame Anwenderforum zum Thema modellbasiertes Systems Engineering (MBSE) ergänzte die Diskussion und den Austausch zwischen den Experten. Alle Experten waren sich einig, dass die Sicherheitsanalysen im Bereich der sicherheitskritischen Anwendungen, wie z.B. der Schiene, Medizintechnik und Luft & Raumfahrt, einen Einfluss auf die mögliche Lösungen haben. Umso wichtiger ist es in der vom Systems Engineering entwickelten Vorgehensweise diese Sicht der Sicherheit so schnell wie möglich in das Modell zu integrieren. Somit sollten alle Fachdisziplinen mit einem Modell arbeiten um die Ergebnisse der Analyse in das Design einfließen lassen zu können. Die Arbeit soll sich in den nächsten Monaten und Jahren zwischen den Gruppen vertiefen und verfeinern. Somit konnten im ersten Schritt Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkannt und identifiziert werden, um sie im nächsten Schritt weiter behandeln zu können.
Während der Konferenz wurde bekannt, dass die GfSE Arbeitsgruppe MBSE mit ihrem Projekt beim MBSE Challenge hervorragend abgeschnitten hat. Das Projekt ist von der ESO (Europäischen Südsternwarte) in München gesponsert. Inhaltlich wurde ein Teleskop in SysML abgebildet und die Erfahrungen dargestellt. Mit einem Budget von INCOSE soll die Arbeitsgruppe nun das „Best Practise“ für die Allgemeinheit festhalten und dokumentieren.
Eine Steigerung soll nun die zweitägige Konferenz der Gesellschaft für Systems Engineering e.V. am 12. und 13. November in Friedrichshafen sein. Es werden während der Konferenz verschiedene Vorträge und Erfahrungsberichte präsentiert, die aus mehreren Branchen ausgewählt wurden. Diese Vorträge zeigen herausragende technische Vorhaben und Leistungen bei der Umsetzung von komplexen Produkten auf. Die Beiträge kommen unter anderem aus den Bereichen Systemarchitektur und modellbasierte Entwicklung der verschiedenen Branchen. Die Informationen zur Anmeldung sind im Internet bereitgestellt.




