(openPR) Der so genannte Wirtschaftsforscher Hans-Werner Sinn aus München plädiert gegen eine Angleichung der Ost-Löhne an West-Niveau. Dazu erklären Benjamin Brusniak, Bundesprecher von Linksjugend ['solid], und Christoph Ozasek, Landessprecher der Linksjugend ['solid] Baden-Württemberg:
„Hans-Werner Sinn gehört zu den profiliertesten Meinungsmachern des deutschen Neoliberalismus. Sein Plädoyer für die Zersetzung sozialer Standards, die weitere Schwächung der Gewerkschaften als Interessenvertretung abhängig Beschäftigter und die Subventionierung menschenverachtender Erwerbsmodelle ist bezeichnend für die moralische Verkommenheit der deutschen Mainstreamökonomie. Die jährlich wachsende Ungleichheit in der Verteilung von Vermögen und Einkommen, steigende Armutsquoten und die grassierende Prekarisierung von Erwerbsverhältnissen sind greifbarer Ausdruck einer völlig verfehlten Wirtschafts- und Sozialpolitik in Deutschland.
Linksjugend ['solid] kämpft für eine Gesellschaft, in der nicht einige Wenige entscheiden wie und unter welchen Bedingungen Arbeit verrichtet wird, welche Arbeit entlohnt wird und welche gefälligst kostenlos und ehrenamtlich zu verrichten ist. Wir fordern, dass jede Arbeit, die gesellschaftlich notwendig ist, auch gesellschaftlich organisiert und entsprechend bezahlt werden muss. Dabei darf es keinen Unterschied zwischen Ost und West geben.
Der Unsinn, den Hans Werner Sinn erklärt, trägt nur dazu bei, dass Menschen im Osten auch nach 18 Jahren offizieller Einheit anscheinend immer noch weniger Wert sind als beispielsweise ein Münchner Wirtschaftsforscher.“
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