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Grundwasser in Spandau steigt und der Senat schaut zu

06.08.200810:58 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Grundwasser in Spandau steigt und der Senat schaut zu
Matthias Brauner, Mitglied des Abgeordnetenhauses
Matthias Brauner, Mitglied des Abgeordnetenhauses

(openPR) Wasserwerk Jungfernheide wurde doch nicht abgeschaltet, sondern fördert stattdessen mehr Grundwasser denn je – und das noch bis Ende 2009
Brauner mahnt Grundwassererhaltungskonzept an

Zum 1. Januar 2008 sollte das Wasserwerk Jungfernheide laut Senatsvorgabe vollständig abgeschaltet werden. Nach dem Einstellen der Grundwasserförderung würden in der Spandauer Siemensstadt "siedlungsverträgliche Grundwasserstände" auftreten. So lautete die Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des Spandauer CDU-Abgeordneten Matthias Brauner im Dezember 2007.


Eine erneute Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten ergab nun, dass das Wasserwerk Jungfernheide trotz Schließungsbeschlusses des Senats nicht abgeschaltet wurde, sondern mehr Grundwasser denn je fördert.
"Derzeit pumpt das Wasserwerk jeden Monat das Volumen eines ganzen Badesees, damit die Siemensstädter und auch Haselhorster weiterhin trockene Füße behalten", so Brauner. Im Mai 2008 wurden 604.000 m³ Grundwasser gefördert – das entspricht dem Volumen des Schweizer Sees "Lago di Muzzano", der immerhin 780 Meter lang und 337 Meter breit ist.
Und der Bedarf steigt: im ersten Halbjahr 2008 wurden bereits 3.559.660m³ gefördert. Im vergleichbaren Zeitrahmen in 2007 und 2006 waren es nur 2.927.280m³ bzw. 3.395.800m³.

Matthias Brauner führt aus:
"Auch der Senat scheint gemerkt zu haben, dass die von ihm entwickelten Grundwassermodellierungen nicht realitätsnah sind. Denn bis Ende 2009 „duldet“ er noch die Förderung, die bereits seit dem Jahr 2005 durch die Siemens AG vollständig bezahlt wird. Siemens setzt somit viel Kapital ein, um Arbeitsplätze und die historische Bausubstanz zu sichern. Denn Siemens weiß im Gegensatz zum Senat: wenn die Grundwasserförderung tatsächlich eingestellt werden würde, bekommen alle nasse Füße!
Zudem steht die Rechtsposition des Senates in Hinsicht auf die Grundwasserhöchststände (HGW) auf sehr wackeligen Beinen, da siedlungsfähige Stände in der Siemensstadt bei den meisten Gebäuden erst nach der Inbetriebnahme des Wasserwerkes Jungfernheide 1897 gemessen worden sein können. Bekanntlich wurde das Areal der heutigen Siemensstadt erst am Ende des Jahres 1897 von Siemens gekauft. Das erste Gebäude, das heutige Kabelwerk, wurde erst 1899 – also zwei Jahre nach dem Wasserwerk – in Betrieb genommen.
Deshalb fordere ich den Senat dringend auf, schnellstens das längst überfällige Konzept der Grundwassererhaltung vorzulegen und auch nach 2009 tatsächlich siedlungsverträgliche Grundwasserstände sicherzustellen!"

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