(openPR) Die Anzahl der spezialisierten MBA-Programme nimmt weltweit stark zu. Viele Hochschulen versuchen mit Nischenprogrammen Studierende zu gewinnen um so, in einem weitestgehend gefestigten Markt, einen „Brandname“ aufzubauen. "Ein marktbedingter Trend, der zumindest bei den Vertretern des MBA = General Management stark umstritten ist", so Detlev Kran von Educationconsult.
Neben zahlreichen unbekannten Hochschulen, setzen zunehmend auch die TOP-Anbieter in den USA und Großbritannien auf die spezialisierten MBA-Programme. So bieten nun z. B. die Haas School of Business an der University of California at Berkeley, das Massachusetts Institute of Technology's Sloan School of Management, und die Wharton School solche MBAs an. Oft als “Dual Degree Programme” in Feldern wie Real Estate Management, Sports Management, Biosciences, Electronic Commerce, und Healthcare.
In Großbritannien sind schon rund 30% aller MBA spezialisierte Programme. Darunter auch ausgefallene Programme wie ein MBA in Agribusiness Management, MBA Food Business Management, MBA Oil and Gas Management, Action Learning MBA, MBA in Shipping and Logistics, MBA in Technology, Market and Organisation, Risk and Insurance MBA oder einen MBA in Corporate Social Responsibility.
In Deutschland ist dieser Trend schon seit Jahren zu beobachten. Rund 65% der MBA-Programme hat einen Fokus oder Spezialisierung. Recherchen für den MBA-Guide 2009 ergeben, dass die Hochschulen in Deutschland zukünftig vermehrt planen, spezialisierte Programme ohne MBA-Abschluss zu vergeben. Besonders die Universitäten sehen hier eine Chance, da der Markt der berufsbegleitenden MBA-Programme schon überwiegend durch die Fachhochschulen besetzt ist.
Daten zum MBA-Markt in Deutschland:
www.mbainfo.de













