(openPR) Neben zahlreichen unbekannten Hochschulen, setzen auch zunehmend die TOP-Anbieter in den USA und Großbritannien auf die spezialisierten MBA-Programme. In Großbritannien sind schon rund 30% - 40% Prozent, in Deutschland dagegen schon rund 70%. Die US-Akkreditierungsorganisation AACSB hat unter ihren über 1000 Mitgliedern eine Umfrage zum Thema gestartet. 604 antworteten wie es denn mit den Vertiefungen aussieht und welche angeboten werden.
Mittlerweile gibt es zudem neben dem klassischen MBA (General Management) zahlreiche, spezialisierte MBA-Studiengänge, deren Schwerpunkte etwa auf Finanzen, Tourismus oder Marketing liegen. Nicht nur in Deutschland wird die Liste der MBA-Spezialisierungen immer länger, auch international setzen immer mehr Hochschulen darauf. Dies verursacht einen Streit unter Fachleuten und Akkreditierungsagenturen um die reine Lehre des MBA als "General Management-Studiums".
Die einen sind für Spezialisierungen, die andern strikt dagegen. Die Puristen werfen diesen Anbietern Etikettenschwindel vor. Auch die Qualitätssicherer der European Foundation for Management Development (efmd) und die der Britische Quality Assurance Agency for Higher Education (QAA) haben in ihren MBA-Richtlinien definiert, dass dem MBA eine generalistische Management-Ausbildung zugrunde liegen sollte. Falls nicht – möge man bitte ein anderer Titel wählen. Die Marktralität sieht aber anders aus.
Viele Anbieter versuchen, sich zunehmend durch besondere MBA-Studiengänge von der Masse abzusetzen. 604 antworteten in einer AACSB-Befragung, dass neben General-Management (69,5%) auch Programme und Vertiefungen in Management (34,9), Finance (24,5), International Business (20,2), Marketing (19,9 besonders beliebt sind. Programme in Public Administration, Quantitative Methods, Insurance oder Real Estate sind aber auch keine Exoten mehr. Einzelne Hochschulen haben ihre „General-Management-Programme“ sogar ganz eingestellt und konzentrieren sich voll auf spezialisierte MBA´s.
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"Die zunehmend unklare Ausrichtung des MBA-Markts schiebt den Bewerbern den schwarzen Peter zu", so Detlev Kran, Autor das MBA-Guides. "Interessenten müssen zunehmend genauer hinsehen, wie sie ihre Karriere planen". Das heißt: ganz genau zu analysieren wie das Curriculum ist, welche Kontakte es bei den Spezial-MBAs andern Studierenden und zu Unternehmen gibt und in welchen Positionen die Absolventen nach der Ausbildung zu finden sind. Auch Akkreditierungen und die Berichte der Agenturen sind ein mögliches Auswahlkriterium. International am bekanntesten sind die Akkreditierungen von AACSB-International - The Association to Advance Collegiate Schools of Business, AMBA - Association of MBA's, EQUIS - European Quality Improvement System, FIBAA - Foundation for International Business Administration Accreditation.













