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Studie - "Mit welchen medizinischen Notfällen werden Höhenretter konfrontiert?"

21.07.200816:28 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Studie - "Mit welchen medizinischen Notfällen werden Höhenretter konfrontiert?"
Dr. med. Rainer Röhrig und cand. med. Sophie Ruhrmann erforschen deutsche Höhenrettungsgruppen
Dr. med. Rainer Röhrig und cand. med. Sophie Ruhrmann erforschen deutsche Höhenrettungsgruppen

(openPR) Studie aus Gießen macht einzigartige Bestandsaufnahme in Spezieller Rettung

Wissenschaft / Gießen (malu) - Wenn Höhenrettungsgruppen in Deutschland zum Einsatz kommen, benötigen Menschen dringende Hilfe. Das wäre an sich noch nichts Außergewöhnliches: Viele tausend Male helfen öffentlicher Rettungsdienst und Feuerwehren Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland jeden Tag. Außergewöhnlich ist in diesen spezielle Fällen aber, der Ort, wo sich die Hilfesuchenden befinden: Auf Baukränen und Sendeanlagen, in engen Schächten, der Kanalisation oder Silos - eben dort, wo nur Höhenretter eine adäquate Rettung durchführen können. Die Gießener Doktorandin Sophie Ruhrmann, selbst Rettungssanitäterin und erfahrene Höhenretterin bei der öffentlich-rechtlich beauftragen Höhenrettungsgruppe der Johanniter in Gießen, will es nun ganz genau wissen: Mit welchen medizinischen Notfällen werden Höhenretter in Deutschland konfrontiert, wie gehen sie damit um? Der Name der Studie ist EUmedSR - vereinfacht: Epidemiologische Untersuchung medizinischer Notfälle, die zum Einsatz von Einheiten der Speziellen Rettung führen.



Die junge Humanmedizinerin Ruhrmann, die auf der Grundlage dieser Studie ihre Dissertation am Zentrum für Chirurgie, Anästhesiologie & Urologie bei Prof. Dr. Dr. h.c. G. Hempelmann der Justus-Liebig-Universität Gießen anfertigen wird, wurde in ihrer eigenen Tätigkeit als Höhenretterin mit zahlreichen Notfällen konfrontiert und kam so zu Ihrer Fragestellung. "Es ist eine reine Bestandsaufnahme, streng wissenschaftlich: Welche medizinischen Notfälle finden statt, wie wird damit umgegangen." erklärt Ruhrmann. Zu diesem Zweck startet die junge Medizinerin eine epidemiologische Untersuchung, in der in den kommenden Wochen alle deutschen Höhenrettungsgruppen angeschrieben und um Rücksendung der ausgefüllten Fragebögen gebeten werden.

Auf die Idee, dieser Frage wissenschaftlich nachzugehen, hat Ruhrmann ihr Betreuer Dr. med. Rainer Röhrig - selbst engagierter Höhenretter in Gießen - gebracht. "Das Design und der Pre-Test der Untersuchung sind fertig, nun werden die Fragebögen versandt. Wichtig ist, dass die angeschriebenen Einheiten den Fragebogen zurücksenden. Da es kein einheitliches Register der Höhenrettungsgruppen in Deutschland gibt, kann es sein, dass wir einzelne Gruppen nicht angeschrieben haben. Diese Einheiten bitten wir, unter www.EUmedSR.de den Fragebogen anzufordern oder downzuloaden." erklärt Dr. Röhrig die nächsten Schritte. Er sei sich aber sehr sicher, dass die Rücklaufquote hoch sei, so Röhrig weiter, schließlich habe Frau Ruhrmann bei anderen Höhenrettern den Bonus der Kollegin. Doch damit nicht genug: "Ich durfte Ziel und Design der Studie an der Brandschutz- und Katastrophenschutzschule Heyrothsberge(BKS) des Landes Sachsen-Anhalt vorstellen und konnte maßgebliche Akteure der deutschen Höhenrettungslandschaft, darunter die Herausgeber des einschlägigen Standardwerkes, Frank Haverney und Peter Wölke, für die Unterstützung meiner Studie gewinnen. Die finden das gut und helfen mit" erklärt die Jungmedizinerin. Die BKS gilt in Deutschland als geistiges Zentrum der Höhenrettung, auch die Ausbilder und Führungskräfte der Johanniter-Höhenrettung in Gießen wurden in Heyrothsberge zu „Ausbildern Spezielle Rettung“ qualifiziert. Brandoberamtsrat Ing. Frank Haverney, Ausbildungsleiter für die Spezielle Rettung an der BKS Heyrothsberge verspricht sich von der Studie einiges: "Wir werden hier erstmalig einen Überblick darüber bekommen, was die Höhenretter in Deutschland medizinisch leisten. Das ist ein weltweit einmaliger Erfahrungsschatz, aus dem wir gemeinsam schöpfen können."

www.EUmedSR.de

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