(openPR) Studie: Patientensicherheit in Gefahr
An deutschen Krankenhäusern herrschen Missstände im Bereich der Pflege. Das berichtete das ARD Politikmagazin REPORT MAINZ in seiner Ausgabe am 16. Juli. Das Magazin beruft sich dabei insbesondere auf die noch unveröffentlichte, repräsentative Studie „Pflege-Thermometer 2007“ des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (DIP), in Köln. Danach können frisch Operierte oft nicht angemessen versorgt und Pflegebedürftige nicht mehr ausreichend betreut werden. Die Patientensicherheit sei langfristig nicht mehr gewährleistet.
Prof. Frank Weidner, der Direktor des DIP erklärt in REPORT MAINZ, es bestehe ein Risiko, „in Notfällen nicht schnell genug versorgt zu werden und gegebenenfalls bei mangelnder Pflegeversorgung auch zu sterben, im Ernstfall oder im Einzelfall ist das sogar nicht mehr auszuschließen.“
Diese Aussagen werden durch die Pflegewissenschaftlerin Prof. Sabine Bartholomeyczik bestätigt, wonach diese in eigenen Untersuchungen einen Rückgang der direkten Pflege festgestellt hat.
Quelle: Pressemitteilung Report Mainz >>> mehr dazu >>> http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=2384576/upb2ga/index.html
Kurze Anmerkung (L. Barth):
Hier hat sich offensichtlich ein Problembereich aufgetan, der nicht nur durch den Personalabbau erklärt werden kann. Ob der Rückgang der direkten Pflege mit einer Verlagerung arztspezifischer Aufgaben auf das nachgeordnete Assistenz- bzw. Pflegepersonal in Verbindung zu bringen ist, bleibt nach diesseitigem Eindruck kritisch zu hinterfragen.















