(openPR) Die Piratenpartei Österreichs hat beschlossen zur anstehenden Nationalratswahl anzutreten.
„Wir wollen für 2009 Erfahrung sammeln.“, wird der Bundesvorstand zitiert.
„In den letzten Tagen gab es großen Zuspruch, dass wir an den Wahlen teilnehmen sollen, deswegen werden wir es probieren. Wir hoffen, dass wir die 2600 Unterstützungserklärungen sammeln können. Leider ist das Abgeben einer Unterstützungserklärung in Österreich sehr aufwändig und zeitintensiv, aber wir sind uns sicher, dass wir diese Hürde nehmen können.“, so der Vorstand.
Die PPÖ hat sich mitten in den Wahlen 2006 gegründet und vertritt die Themen des digitalen
Zeitalters. „Die Tragweite unserer Themen beschränkt sich nicht nur auf Jugendliche und Studenten, sondern betrifft jeden österreichischen Bürger. Jeder sollte sich Gedanken über die Verwendung seiner persönlichen Daten machen.“, so Harald Haas, seines Zeichens Vorstandsmitglied der PPÖ.
Neben der Forderung nach mehr Datenschutz und Privatsphäre, fordert die PPÖ noch eine Reform des Urheber- und des Patentrechts, sowie den freien Zugang zu Wissen und Bildung. In diesem Sinne treten sie gegen die Studiengebühren ein.
Des Weiteren fordern sie mehr Demokratie. Aus diesem Grund wurde auch das Demokratievolksbegehren des demokratischen Salons unterstützt.
„Wir zeigen auch innerparteilich, dass mehr Demokratie problemlos funktioniert. Unsere Mitglieder können Themen ausarbeiten, denen wir uns annehmen und jederzeit Forderungen und Wünsche zur Abstimmung bringen. Das ist eine ganz neue Form der Demokratie, das macht unsere Partei so greifbar.“, so Pressesprecher Wolfgang Weißinger.













