(openPR) Situation der Heizölpreise in Hamburg:
Aktuell befindet sich der Heizölpreis in Hamburg ca. 60 Prozent über Vorjahresniveau. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl kostet heute im Großraum Hamburg EUR 98,45 pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. frei Haus, -damit hat der Heizölpreis einen neuen historischen Höchststand erreicht. Bitte beachten Sie, dass die Heizölpreise aufgrund der stark schwankenden Ölpreissituation oft mehrmals am Tag angepasst werden müssen. Im letzten Jahr kosteten 3.000 Ltr. zur selben Zeit noch EUR 60,80 pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und waren somit in der Gesamtsumme rund 1.130,- Euro günstiger.
Aktuelle Nachrichten und Ölpreisentwicklung:
Der Preis für Rohöl ist am Donnerstag aufgrund der anhaltenden US-Dollarschwäche und des sich verschärfenden Atomkonflikts zwischen Israel und dem Iran um mehr als drei US-Dollar auf ein neues Rekordhoch angestiegen. Mit zwischenzeitlich 145,85 US-Dollar je Fass Rohöl stand im Handelsverlauf ein vorläufig neuer historischer Höchststand fest. Am heutigen Freitag notiert der Ölpreis nahezu unverändert auf Rekordniveau über der Marke von 145 US-Dollar. Am späten Vormittag kostete ein Barrel (159 Liter) der führenden US-Sorte WTI 144,95 US-Dollar. Das waren 0,34 US-Dollar weniger als am Donnerstagabend zu Handelsende (Schlusskurs: 143,57 US-Dollar) in New York. Damit lag der Kurs für Rohöl nur 0,62 Prozent bzw. 0,90 US-Dollar unter der neuen Rekordmarke vom 03. Juli 2008.
Als Hauptgrund für den Preisanstieg nannten Händler neben der wieder topaktuellen Iranproblematik den Leitzinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB). EZB-Chef Jean-Claude Trichet erhöhte gestern als Gegenmaßnahme gegen die rasende Inflation im europäischen Währungsraum den Leitzins um 25 Basispunkte auf insgesamt 4,25 Prozent. Nach Angaben von Peter Beutel könnte sich diese Maßnahme allerdings als kontraproduktiv erweisen. Ein höherer Leitzins unterstützt den starken Euro und läßt weiter Kapital aus dem US-Dollarraum abfließen. Sollten die Zinsen im Euroraum weiter ansteigen, "würde das den Druck auf den US-Dollar noch mehr erhöhen", so der Experte von der US-Brokerfirma Cameron Hanover gegenüber der "New York Times".
Diese Ansichtsweise bestätigt auch der algerische Energieminister Chakib Khelil, der auch gleichzeitig die Funktion des OPEC-Präsidenten wahrnimmt. Seiner Meinung nach ist die anhaltende Dollarschwäche für den außerordentlich hohen Ölpreis verantwortlich. Ein weiterer Werteverfall der amerikanischen Währung gegenüber dem Euro um ein bis zwei Prozent würde den Preis für ein Fass Rohöl um bis zu acht US-Dollar weiter nach oben hieven, so der Präsident des Ölkartells.
Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) bekräftigte unterdessen auf der 19. Welt-Erdöl-Konferenz in Madrid ihre Meinung, dass die Weltmärkte mit ausreichend Öl versorgt sind. Nach Ansicht von OPEC-Generalsekretär Abdallah Salem El-Badri sei der Anstieg des Ölpreises auf bis zu 75 Prozent auf Spekulation zurückzuführen. Da sich Angebot und Nachfrage im Gleichklang befänden, müßten die OPEC-Mitgliedsländer keine Steigerung der Ölförderung vornehmen. Wenn wir den Markt den Spekulanten überlassen, wird dort Panik herrschen. Viele Leute verdienen ein Vermögen mit dem Mythos vom Mangel an Erdöl, so El-Badri.
Heute bleibt der Börsenparketthandel in den USA aufgrund des Unabhängigkeitstages (Independence-Day) geschlossen. Händler erwarten deshalb einen relativ ruhigen Handelsverlauf an den Rohstoffmärkten am letzten Handelstag der Woche.
Möchten Sie mehr Hintergrundinformationen und mögliche Ölpreisprognosen in Erfahrung bringen: Geben Sie dazu ganz einfach folgende Internetadresse ein: www.getoil.de/index.php/article/detail/2902
Ihren persönlichen Heizölpreis erfahren Sie hier: www.getoil.de/index.php/article_html/detail/13
Informationen über eine Tankreinigung für den Großraum Hamburg erhalten Sie hier:
www.getoil.de/index.php/article/detail/117
Informationen über eine Heizöltank Haftpflichtversicherung finden Sie hier:
www.getoil.de/index.php/article/detail/1313











