(openPR) Situation der Heizölpreise in Hamburg:
Aktuell befindet sich der Heizölpreis in Hamburg ca. 59 Prozent über Vorjahresniveau. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl kostet heute im Großraum Hamburg EUR 97,50 pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. frei Haus, -damit hat der Heizölpreis einen neuen historischen Höchststand erreicht. Bitte beachten Sie, dass die Heizölpreise aufgrund der stark schwankenden Ölpreissituation oft mehrmals am Tag angepasst werden müssen. Im letzten Jahr kosteten 3.000 Ltr. zur selben Zeit noch EUR 60,60 pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und waren somit in der Gesamtsumme rund 1.110,- Euro günstiger.
Aktuelle Nachrichten und Ölpreisentwicklung:
Der Preis für Rohöl ist am Mittwoch nach Bekanntgabe von aktuellen US-Lagerbestandsdaten und des sich verschärfenden Atomkonflikts zwischen Israel und dem Iran um mehr als drei US-Dollar auf ein neues Rekordhoch angestiegen. Am heutigen Donnerstag setzt der Ölpreis seinen Höhenflug weiter fort und konnte bereits im Handelsverlauf erstmals in der Geschichte die Marke von 145 US-Dollar durchbrechen. Mit zwischenzeitlich 145,85 US-Dollar je Fass Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI)* stand damit ein vorläufiger neuer Höchststand fest. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der führenden US-Sorte WTI 145,36 US-Dollar. Das waren 1,79 US-Dollar mehr als am Mittwochabend zu Handelsende (Schlusskurs: 143,57 US-Dollar) in New York.
Als Hauptgrund für den Preisanstieg nannten Händler neben schlechten Rohöllagerbeständen in den USA die wieder topaktuelle Iranproblematik. Als Eskalationsszenario wird oft die Sperrung der Straße von Hormuz gespielt. Dieser Wasserweg verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und dem Arabischen Meer. Über ihn werden neben anderen Gütern täglich 40 Prozent des weltweiten gehandelten Öls verschifft. Die Alternativrouten für den Fall einer Sperrung sind im Wesentlichen auf Pipelines durch den Irak und Saudi Arabien beschränkt, können bei weitem aber nicht das vollständige Volumen transportieren. Infolge der übermächtigen militärischen Präsenz der Alliierten in der Region halten Strategen die Wahrscheinlichkeit einer Sperrung der Straße von Hormuz jedoch für sehr gering.
Nach Angaben des Department of Energy (DoE) sind die Rohöllagerbestände in den USA in der Woche zum 27. Juni 08 im Vergleich zur Vorwoche überraschenderweise um -2,0 Mio. auf insgesamt 299,8 Mio. Barrel (Vorjahr: 353,9) gefallen. Analysten hatten zuvor einen minimalen Aufbau der Bestände in Höhe von +0,1 Mio. Barrel prognostiziert. Im besonderen Fokus lagen wegen saisonalbedingter hoher Nachfrage ("Driving Season/US-Fahrsaison") die Benzinbestände. Nach Angaben der Energiebehörde sind die Bestände, deutlich besser als erwartet, um +2,1 Mio. Barrel auf insgesamt 210,9 Mio. Barrel (Vorjahr: 204,6) angestiegen. Wie die Energiebehörde weiter mitteilte, sind die Bestände der Destillate, dazu zählen Heizöl und Dieselkraftstoff, nahezu erwartungsgemäß um +1,3 Mio. auf insgesamt 120,7 Mio. Barrel (Vorjahr: 123,6) gestiegen. Hier hatten Experten zuvor mit Lageraufbauten in Höhe von +1,5 Mio. Barrel gerechnet.
Am morgigen Freitag bleibt der Parketthandel in den USA aufgrund des Unabhängigkeitstages (Independence-Day) geschlossen. Händler erwarten deshalb einen relativ ruhigen Handelsverlauf an den Rohstoffmärkten am letzten Handelstag der Woche.
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