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Terror und Vergeltung schaffen keinen Frieden

01.01.200410:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Der außenpolitische Sprecher der PDS, Wolfgang Gehrcke, erklärt zu den Terroranschlägen in Kenia:

29.11.2002 - Die grausamen Anschläge auf israelische Touristen in Kenia und eine israelische Passagiermaschine verurteile ich auf das schärfste. Die von den Attentätern ins Feld geführten Gründe, auf das widerrechtliche Vorgehen Israels in den palästinensischen Gebieten aufmerksam machen zu wollen, kann ich als Rechtfertigung nicht gelten lassen. Terror kommt den Ursachen für Konflikte nicht bei, sondern führt zu Eskalation und von der Lösung der Probleme weg. Ebenso wenig verstehe ich die Reaktionen der Sharon-Regierung, die obgleich die Herkunft der Attentäter noch unklar ist, sofort mit Vergeltungsschlägen droht, die auch nur wieder unschuldige Zivilisten treffen und die Gewaltspirale weiter antreiben.

Die fast tagtäglich zu beklagenden Opfer im Konflikt zwischen Israel und Palästina machen den Irrsinn des Krieges und seine Untauglichkeit deutlich, den längst überfälligen Friedensprozess wieder auf den Weg zu bringen. Es ist eben eine falsche Vorstellung, dass sich Frieden wie von selbst entfalte, sobald man alle Selbstmordattentäter getötet habe und dies zumeist um den Preis unermesslicher Opfer und Grausamkeiten unter der Zivilbevölkerung. Es gibt keine Alternative zu einer Verhandlungslösung für einen dauerhaften Frieden in Nahost.

 

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