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Mitarbeiterbeteiligung - Wenn Angestellte zu Investoren werden

(openPR) 2,06 Mio. Angestellte beteiligten sich in 2007 aktiv an ihrem Unternehmen +++ Die Hamburger akquinet AG praktiziert seit sechs Jahren erfolgreich die Kapitalbeteiligung der Mitarbeiter +++ Das in Deutschland erfolgreiche Modell soll jetzt international eingeführt werden



Hamburg - 2,06 Millionen Angestellte beteiligten sich deutschlandweit im Jahr 2007 aktiv mit einer Mitarbeiterbeteiligung an ihrem Unternehmen. 113.000 sind eine Kapitalbeteiligung eingegangen. Beim Hamburger IT-Dienstleister akquinet AG sind es 10 Prozent der Belegschaft mit einem Gesamtvolumen von 150.000 Euro. 8 bis 10 Mitarbeiter kommen im Jahr dazu. Sie erhalten eine Rendite von bis zu 30 Prozent. Im Durchschnitt sind das 230 Euro nach Steuer pro einmalig eingesetzten 1.000 Euro. Dieses Modell motiviert Belegschaft und Geschäftsführung. Die Geschäftsführung der akquinet AG überlegt das Erfolgsmodell in den internationalen Standorten einzuführen. www.akquinet.de

„Motivierte Mitarbeiter, die Mitunternehmer sind, führen zu zufriedenen Kunden und wirtschaftlichem Erfolg.“ sagt Norbert Frank, Vorstandsvorsitzender der akquinet AG in Hamburg. „25 von 203 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben ihr persönliches Geld in das Unternehmen investiert. Jährlich kommen bis zu zehn neue Darlehen dazu. Das ist sein sehr positives Feedback und trägt maßgeblich zum Erfolg der akquinet AG bei.“

Diese positive Stimmung ist spürbar im Hamburger Hauptsitz. Die Bürotüren stehen meist offen. Niemand zieht sich in seine Ecke zurück. Mitarbeiter und Geschäftsführung benötigen keine regulierten Wege, um Fragen, Herausforderungen und Aufgaben zu klären. Man fühlt sich wohl und willkommen in diesem produktiven Treiben und seinen flachen Hierarchien.

Insgesamt beteiligt sich die Belegschaft mit einem Volumen von 150.000 Euro an der akquinet AG. Es sind Pakete zwischen 1.000 Euro und 20.000 Euro. Dieser persönliche Einsatz motiviert. Gemeinsam arbeitet man am Erfolg des IT-Dienstleisters und der eigenen Rendite.

Das Beteiligungsmodell ist einfach. Wird eine neue Mitarbeiterin, ein neuer Mitarbeiter eingestellt oder ein Unternehmen, wie jetzt im Januar 2008 in Berlin, integriert, erhalten sie neben dem Arbeitsvertrag die Möglichkeit, der akquinet AG ein Darlehen zu geben. Gehen sie diese Kapitalbeteiligung ein, werden die betriebseigenen Investoren am Gewinn der akquinet AG beteiligt. Die Rendite bei bis zu 30 Prozent. Im Durchschnitt erhalten sie 230 Euro pro Jahr je einmalig eingesetzten 1.000 Euro nach Steuer. „Das Risiko bleibt dabei überschaubar, denn eine Verlustbeteiligung ist ausgeschlossen,“ so Norbert Frank.

Einmal eingestiegen, gestalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Entwicklung der akquinet AG aktiv mit. Die Beteiligten aus der Belegschaft wählen zwei Mitarbeiterbeiräte. Diese vertreten die Interessen der beteiligten gegenüber der Geschäftsführung. „Das Modell ergibt ein sehr produktives Betriebsklima.“ sagt Norbert Frank, „In dem wir unsere Entscheidungen regelmäßig den Mitarbeitern berichten und Rede und Antwort stehen, bleibt das Handeln der Geschäftsführung transparent und wir selbst erhalten eine engagierte und ehrliche Einschätzung zurück.“

Die beteiligten Angestellten entscheiden selber über Anzahl und Höhe weiterer Beteiligungen. „Insgesamt darf das Kapital der Mitarbeiterbeteiligung die Hälfte des Eigenkapitals der akquinet AG nicht überschreiten. Dem Engagement sind also kaum Grenzen gesetzt.“ so Norbert Frank. Dieser Einsatz hat zur Folge, dass unternehmerisches Denken zum Alltag der Angestellten gehört. „Jedes Geschäftsmodell hat seine eigene Dynamik, so auch die Kapitalbeteiligung. Die Herausforderung mit diesem Engagement optimal zu wirtschaften, schafft neue produktive Energien bei den Mitarbeiten.“

Das Kapitalbeteiligungsmodell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde gleich bei der Gründung der akquinet AG im Jahr 2002 eingeführt. Der wirtschaftliche Erfolg des IT-Dienstleisters mit den Schwerpunkten SAP- und Microsoft-Applikationen, Individualentwicklung und Outsourcing gibt dieser unternehmerischen Entscheidung Recht. Im ersten Halbjahr 2008 ist die akquinet AG mit dem Berliner IT-Unternehmen tech@spree fusioniert und hat die polnische IT-Beratungsfirma eurosoft invent übernommen. „Jetzt gilt es das Beteiligungsmodell in Deutschland und bei den europäischen Tochtergesellschaften auszuweiten. Wir denken über eine Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihrem Mutterunternehmen nach.“

Zur aktuellen Diskussion über Investivlohn und Fondmodell sagt der Vorstandsvorsitzende: „Bei der akquinet AG haben wir ein funktionierendes Modell gefunden und unser gutes Klima trägt maßgeblich zu unserem wirtschaftlichen Erfolg bei. Natürlich würde es mich freuen, wenn unsere Mitarbeiter durch Steuersenkungen weniger Kapitalertragssteuer zahlen müssten.“

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