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Gefahr durch Handy-Strahlung bei Kindern?

17.06.200813:15 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Gefahr durch Handy-Strahlung bei Kindern?
Ist die Strahlung von Handys gefährlich für Kinder oder Erwachsene?
Ist die Strahlung von Handys gefährlich für Kinder oder Erwachsene?

(openPR) Bonn, 17.6.2008 - Die durch die Boulevardpresse erneut angefachte Diskussion um die Risiken von strahlenden Mobiltelefonen verunsichert nicht nur Eltern. Wie gefährlich ist Handystrahlung wirklich? handytarife.de sprach mit einem unabhängigen Experten der Strahlenschutzkommission, um Klarheit in die Diskussion zu bringen.



„Verbietet Handys für Kinder unter 12 Jahren!“ titelt die BILD-Zeitung plakativ und berichtet über Forschungsergebnisse aus verschiedenen Ländern. Ein Experte fordert dort: „Erlaubt den Kindern bis zwölf Jahren nicht das Benutzen von mobilen Telefonen, außer im Notfall.“

Panikmache oder ernstzunehmende Warnung?

Viele Eltern machen sich nun Gedanken um die Sicherheit ihrer Kinder, denn inzwischen besitzt laut BILD Zeitung bereits jedes zweite Kind ein Mobiltelefon. Handelt es sich bei der Forderung nach einem Handy-Verbot für Kinder um eine ernstzunehmende Warnung oder ist dies reine Panikmache?

Das zuständige Ministerium hält die geltenden Grenzwerte für ausreichend, um die Bevölkerung vor den bekannten Gefahren der Mobilfunkstrahlung zu schützen. Dies sei das Ergebnis eines sechsjährigen Forschungsprogramms, das das Bundesumweltministerium im Juni 2002 in Auftrag gegeben hat und das fachlich vom Bundesamt für Strahlenschutz betreut wurde.

Sonderfall Kinder?

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel möchte mögliche Risiken für Kinder gleichwohl weiter untersuchen: "Wir werden aber trotzdem gezielt dort weiter forschen, wo wir noch Klärungsbedarf sehen. Das ist vor allem bei Kindern, die sehr empfindlich sind, der Fall und betrifft die Langzeitwirkungen bei Kindern und Erwachsenen.“

Strahlenschutzexperte: Kindern verantwortungsvollen Umgang beibringen

Norbert Leitgeb erforscht die Wirkung von Handystrahlen auf den menschlichen Körper. Der Professor für Krankenhaustechnik an der TU Graz ist Vorsitzender des Ausschusses "Nichtionisierende Strahlen“ der Strahlenschutzkommission in Bonn. Im Interview mit handytarife.de nahm er Stellung zu der Frage, ob es Personengruppen gibt, die besonders vor der Strahlung geschützt werden müssen.
„Es gibt eine Personengruppe, die eine besondere Aufmerksamkeit rechtfertigt, das sind kleinere Kinder. Besonders bei Kindern in den Schulanfängen oder im Vorschulalter kann man noch nicht mit dem vernünftigen Umgang mit einem Handy rechnen oder gar darauf vertrauen. Es gibt eine Empfehlung der Strahlenschutzkommission, die sinngemäß lautet: Je geringer das Alter der Kinder, desto mehr sollte man sich überlegen, ob das Handy mit einem entsprechenden Nutzen verbunden ist. Wenn der Nutzen da ist, z.B. wenn ein Kind von den Eltern nicht beaufsichtigt werden kann, dann ist es grundsätzlich ein Vorteil für das Kind, über Handy mit den Eltern zu kommunizieren oder Hilfe zu holen. Wenn es aber darum geht, stundenlang Spiele auf dem Handy zu spielen, dann ist darin sicher kein konkreter Nutzen zu sehen, dann ist dies für kleine Kinder nicht zu empfehlen.“

Strahlung vermeiden

Professor Leitgeb gab gegenüber www.handytarife.de noch einige Tipps, die im Alltag helfen sollen, die Strahlung durch das Handy geringer zu halten:

- Möglichst nicht aus dem Auto telefonieren, falls doch, dann nur mit Headset oder Freisprecheinrichtung
- Gespräche kurz halten
- Während des Verbindungsaufbaus ist die Strahlung am stärksten, hier das Handy vom Kopf weg halten

Das vollständige Interview mit dem unabhängigen Strahlenschutzexperten lesen Sie hier: http://www.handytarife.de/index.php?aid=785

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