(openPR) „Ständig unter Strom? Spannendes rund ums Handy“
Immer jüngere Kinder bekommen von ihren Eltern ein Handy geschenkt. Doch machen wir unsere Kinder mit den praktischen Geräten krank? Gerade hat die Weltgesundheitsorganisation WHO das Gesundheitsrisiko durch mobile Telefone neu bewertet und stuft Handys jetzt als "möglicherweise krebserzeugend für den Menschen" ein. Die Baubiologen des Regionalverbands Umweltberatung Nord (R.U.N.) möchten aufklären. Sie führen Unterrichtsstunden mit Schüler/innen zum Thema „Handy“ durch. „Wir möchten Kinder und Jugendliche kompetent für einen verantwortungsbewussten Umgang mit ihrem elektronischen Begleiter machen“, sagt Projektinitiatorin Ilka Mutschelknaus.
Bereits seit 2010 führt das R.U.N.-Team 4-stündigen Handy-Unterricht in 5. und 6. Schulklassen sowie Oberstufenprofilen durch. In diesen Schulstunden schicken sie die Jugendlichen u.a. mit Hochfrequenz-Messgeräten auf Strahlensuche. Wann strahlt das Handy am meisten? Wie kann ich mich vor zu viel Strahlung schützen? Darüber hinaus geht es in den vier Unterrichtsstunden auch um eine weitgehend unbekannte Seite der Mobil-Telefone: Was hat mein Handy mit Kinderarbeit zu tun? Wieso ist die Elektronik so wertvoll? Was passiert mit ausrangierten Handys? In dem Projekt entdecken die Kids ganz neue Seiten ihres Handys. „Ich hätte nicht gedacht, dass in meinem Handy Gold steckt“, wundert sich die 11-jährige Mia. Am liebsten würden wir eine Handy-Recyclingstation an unserer Schule gründen, meinen die Schüler/innen der Kooperativen Schule Tonndorf, die bereits mitgemacht haben.
Das Projekt ist sehr erfolgreich. Es wurde in die Empfehlungsliste des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung für Bildung für nachhaltige Entwicklung aufgenommen. „Wir gehen mit diesem Projekt in Schulen, damit wir Jugendliche aller sozialen Schichten erreichen“, sagt Baubiologe Reinhard Hamann.
Der Start des Projektes „Ständig unter Strom? Spannendes rund ums Handy“ wurde durch Fördermittel von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung, der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, der Stiftung Baubiologie-Architektur-Umwelt und der Haspa Lotteriesparen ermöglicht. Um es weiterführen zu können, benötigt der Regionalverband dringend Spenden oder Sponsoren, die mehr Hamburger Kindern eine Handy-Unterrichtseinheit ermöglichen. Weitere Infos gibt gerne Meike Ried, Tel.: 040-40 40 05, ![]()













