(openPR) Berlin, 12. Juni 2008. Die Wirtschaftsjunioren fordern, schnell Konsequenzen aus dem heute veröffentlichten Nationalen Bildungsbericht zu ziehen. "Die wichtigste Konsequenz muss sein, schnell überall in Deutschland Ganztagsschulen einzuführen", sagt die Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Anja Kapfer. "Das schafft die Möglichkeit, Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrem sozialen und familiären Hintergrund zu fördern und in die Gesellschaft zu integrieren."
Grundsätzliches Ziel müsse sein, Hauptschulen wieder aufzuwerten und stärker auf die Berufsvorbereitung auszurichten, anstatt sie weiter schlecht zu reden. "Wir als junge Unternehmer brauchen auch die Bewerber aus den Hauptschulen, um unsere Unternehmen langfristig gut aufstellen zu können", sagt Kapfer. Deshalb könne es nicht sein, dass einem Großteil der Schulabgänger mit auf den Weg gegeben werde, dass ihr Abschluss nichts wert sei.
"Schulen allein können die Probleme nicht lösen", sagt Kapfer. "Wir als junge Unternehmer sind deshalb ständig in Schulen, um Kindern und Jugendlichen Brücken zu Unternehmen zu bauen und Lehrern Unterstützung anzubieten", sagt Anja Kapfer. Gleichzeitig schreiben die Wirtschaftsjunioren den Wettbewerb "Fit for Job" aus, mit dem Schulen ausgezeichnet und miteinander vernetzt werden, die sich vorbildlich für die Berufsvorbereitung ihrer Schüler engagieren.
Mehr zum Wettbewerb und zu den bisherigen Preisträgern unter www.fitforjob-schulpreis.de.
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).
Weitere Informationen finden Sie unter www.wjd.de





