openPR Recherche & Suche
Presseinformation

WDSF - Delfinsterben durch Quecksiberbelastung

12.06.200814:00 UhrEnergie & Umwelt
Bild: WDSF - Delfinsterben durch Quecksiberbelastung
Delfinmorden auf den Färöer
Delfinmorden auf den Färöer

(openPR) Die Meldungen über mysteriöse Delfin-Massensterben reißen nicht ab. Mindestens 55 Delfine sind in der vergangenen Woche aus bisher ungeklärter Ursache im Gestrüpp des Gezeitenmeeres der Mangrovenwälder in Madagaskar umgekommen. Mehr als 20 Delfine strandeten in der südwestenglischen Grafschaft Cornwall. Im letzten Jahr wurden mehr als 35 verendete Meeressäuger an der spanischen Mittelmeerküsten angeschwemmt. Im Mai wurden in China zum wiederholten Mal tote Schweinswale im Mündungsgebiet des Jangste aufgefunden.



Als Ursache veröffentlichte das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) jetzt wissenschaftliche Labor-Untersuchungen, aus denen sich ergibt, dass das japanische Delfinfleisch teilweise um mehr als das 50-fache der nationalen Grenzwerte mit Quecksilber belastet ist. Weiterhin fanden sich in dem Delfinfleisch verendeter Exemplare Rückstände von Feuerhemmenden Stoffen wie Polybrombierte Diphenylether (PBDE) aus der Produktion von Plastik- und Schaumstoffen. Quecksilber und PBDE gelten als hochgradig toxisch, potenziell krebserregend und verursachen Impotenz.

Jürgen Ortmüller, Vorsitzender des WDSF: "Das derzeitig weltweite Delfinsterben ist nur der Anfang des Leidens der intelligenten Meeressäuger und auch der konsumierenden Bevölkerung. Das Fleisch der Wale und Delfine ist so hochgradig kontaminiert, dass es als Sondermüll entsorgt werden müsste. Wale und Delfine stehen in der marinen Nahrungskette ganz oben. Island und Norwegen exportieren kontaminiertes Walfleisch nach Japan. In japanischen Gewässern werden jährlich über 22.000 Delfine abgeschlachtet und vermarktet. Die japanische Walfangflotte jagt alljährlich im Nordpazifik und im Südpolarmeer mehrere tausend Wale angeblich für wissenschaftliche Zwecke. Tatsächlich landet das Delfin- und Walfleisch in den Regalen der Supermärkte und in Schulkantinen. Mehr als 50 Prozent des Fleisches der Wale und Megatonnen gefangener Fischen werden inzwischen als Tierfutter verwendet und gelangen so auch auf den Speisezettel der Bevölkerung in der ganzen Welt."

Das WDSF macht auch die weltweite Verklappung von Giftmüll in den Ozeanen für die hochgradigen Giftbelastungen der Meerestiere veantwortlich.
"Wir reden von der anstehenden Gefährlichkeit des Klimawandels, sehen aber nicht die Gefahren, die längst auf unseren Tischen landet. Das Massensterben der Delfine ist auf die Vergiftungen zurückzuführen, die das empfindliche Sonar und andere Organe der Meeresbewohner zerstören", so der WDSF-Sprecher.

Auch auf den dänischen Färöer-Inseln werden ab Juni wieder traditionell bis zu tausend Grindwale bestialisch abgeschlachtet und verzehrt.
Die dänische Regierung erteilt seit Jahren Warnhinweise für den Verzehr für Kleinkinder und Schwangere - jedoch ohne wirklichen Erfolg. Walfleisch gehört seit mehr als 400 Jahren zum Grundnahrungsmittel der Färöer als Nachfahren der Wikinger.

Die alljährliche Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) will sich ab 21. Juni auch mit dem Kleinwalfang in den Küstenregionen befassen.--

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 218912
 4732

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „WDSF - Delfinsterben durch Quecksiberbelastung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Journal Society GmbH

Bild: Sea Shepherd und WDSF bringen Killerwal nach NürnbergBild: Sea Shepherd und WDSF bringen Killerwal nach Nürnberg
Sea Shepherd und WDSF bringen Killerwal nach Nürnberg
In einer Sondervorführung im Cinecitta-Multiplexkino in Nürnberg präsentieren am Samstagabend die beiden Tierschutzorganisationen Sea Shepherd Deutschland und das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) den Film „Blackfish“. Im Anschluss wird der legendäre Walschützer Paul Watson telefonisch zugeschaltet und wird zusammen mit dem WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller Fragen der Besucher beantworten. Der Orca-Wal Tilikum wurde weltberühmt, weil er 2010 bei einer Vorführung im Sea World Vergnügungspark in Orlando seine Trainerin Dawn Brancheau umbr…
Bild: Protest gegen Delfinen-Schwimmen von TSV 1860-Spielern in „Katastrophen-Delfinarium“ in der TürkeiBild: Protest gegen Delfinen-Schwimmen von TSV 1860-Spielern in „Katastrophen-Delfinarium“ in der Türkei
Protest gegen Delfinen-Schwimmen von TSV 1860-Spielern in „Katastrophen-Delfinarium“ in der Türkei
(Hagen – 17.01.2013) – Wie der Ausgabe der Online-Ausgabe der Münchener Abendzeitung zu entnehmen ist, haben die Fussballspieler des TSV 1860 München gestern nach dem Training im Trainingslager in Belek (Türkei) am „Schwimmen mit Delfinen“ im türkischen Troy-Delfinarium in Belek teilgenommen. Das Troy-Delfinarium in Belek wird von keinem der großen deutschen Reiseveranstalter mehr angeboten, nach dem das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) dort katastrophale Zuständen aufgedeckt hatte (s. Homepage: http://www.wdsf.eu/index.php/delfin…
21.01.2013

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Delfinschutz-Organisationen warnen vor weiteren Todesfällen in der Nürnberger Delfin-LaguneBild: Delfinschutz-Organisationen warnen vor weiteren Todesfällen in der Nürnberger Delfin-Lagune
Delfinschutz-Organisationen warnen vor weiteren Todesfällen in der Nürnberger Delfin-Lagune
… des Kombipreises um 50 Prozent des Nürnberger Tiergartens mit der Delfin-Lagune ist gegenüber Familien mit Kindern ein Schlag ins Gesicht, so die Delfinschutz-Organisationen WDSF und ProWal. Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) warnt zusammen mit ProWal seit Jahren nicht nur wegen der Haltungsbedingungen vor dem 24-Million-Projekt der Delfin-Lagune. …
Bild: Stadt Duisburg in der Kritik der Datenschutzbeauftragten und der WDSF-Delfinschützer/Demonstration am SonntagBild: Stadt Duisburg in der Kritik der Datenschutzbeauftragten und der WDSF-Delfinschützer/Demonstration am Sonntag
Stadt Duisburg in der Kritik der Datenschutzbeauftragten und der WDSF-Delfinschützer/Demonstration am Sonntag
(Hagen-Westf.) Bereits am 4. Februar 2009 hatte das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) bei der Stadt Duisburg Unterlagen zur Überprüfung der Haltungsbedingungen der Delfine beantragt, die bis heute nicht vollständig erbracht wurden. Das WDSF schaltete daraufhin erneut die Landesdatenschutzbeauftragte ein, die nun nochmals die Stadt Duisburg gerügt und …
Bild: Delfinschutzorganisation WDSF erzielt Erfolge zur Zoo-Delfinhaltung – Landesumweltamt erteilt Münster AuflagenBild: Delfinschutzorganisation WDSF erzielt Erfolge zur Zoo-Delfinhaltung – Landesumweltamt erteilt Münster Auflagen
Delfinschutzorganisation WDSF erzielt Erfolge zur Zoo-Delfinhaltung – Landesumweltamt erteilt Münster Auflagen
(Münster/Hagen) Auf Antrag des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) als Aufsichtsbehörde der Stadt Münster für das Delfinarium im Allwetterzoo empfindliche Auflagen erteilt. Es wurden verschiedene Verstöße gegen das sogenannte Säugetiergutachten des Bundesministeriums festgestellt. So wurde …
Bild: Delfintod nach Techno-Party – Tierschützer fordern KonsequenzenBild: Delfintod nach Techno-Party – Tierschützer fordern Konsequenzen
Delfintod nach Techno-Party – Tierschützer fordern Konsequenzen
… Tor zur schützenden Innenhalle mehrere Tage defekt war, unternahm nichts. Das muss jetzt Konsequenzen haben. Diese unglaubliche Ignoranz muss endlich abgestraft werden, damit das Delfinsterben im Connyland gestoppt wird. Jetzt ist auch die Politik gefordert, damit die im Nationalrat eingereichte Motion für ein Importverbot für Delfine in die Schweiz …
Bild: Delphintherapie Zentrum Onmega und WDSF beenden RechtsstreitBild: Delphintherapie Zentrum Onmega und WDSF beenden Rechtsstreit
Delphintherapie Zentrum Onmega und WDSF beenden Rechtsstreit
… Delphintherapie Zentrum Onmega aus Marmaris in der Türkei dolphin-therapy.org beendet eine insgesamt über ein Jahr andauernde Auseinandersetzung gegen das Wal- und Delfinschutz Forum (WDSF) über verschiedene Behauptungen im Hinblick auf das Delfin-Therapiezentrum. Die gerichtliche Verbotsanordnung des OLG Hamm wurde nunmehr auch vom WDSF anerkannt. Im Mai 2011 hat …
Bild: Demonstrationen gegen Delfinhaltung in Münster und Duisburg - Datenschutzbeauftragte rügt beide StädteBild: Demonstrationen gegen Delfinhaltung in Münster und Duisburg - Datenschutzbeauftragte rügt beide Städte
Demonstrationen gegen Delfinhaltung in Münster und Duisburg - Datenschutzbeauftragte rügt beide Städte
(Hagen/Münster/Duisburg - 14.07.2009) Das WDSF hatte bereits im letzen Jahr aufgrund einer Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde für das Umweltamt der Stadt Münster, dem Landesumweltamt (LANUV), erreicht, dass im Delfinarium für Halle 2 ein neues Hallendach gebaut werden muss, weil die Lichtverhältnisse für die Delfine nicht optimal sind. Weiterhin wurde …
Bild: WDSF-Delfinschützer und ProWal helfen nach der japanischen KatatstropheBild: WDSF-Delfinschützer und ProWal helfen nach der japanischen Katatstrophe
WDSF-Delfinschützer und ProWal helfen nach der japanischen Katatstrophe
(Hagen/Radolfzell - 18.03.2011) Die Meeresumweltschutz-Organisationen „Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)“ und ProWal haben der japanischen Regierung und dem Zoo- und Aquarien-Verband (JAZA) in Tokio ihre Unterstützung nach der verheerenden Umweltkatastrophe angeboten. Das WDSF wurde über etliche Hilferufe mehrerer Tierparks und Aquarien in Japan informiert. …
Bild: WDSF fordert Schließung des Connyland-Delfinariums nach ObduktionsberichtBild: WDSF fordert Schließung des Connyland-Delfinariums nach Obduktionsbericht
WDSF fordert Schließung des Connyland-Delfinariums nach Obduktionsbericht
(WDSF 23.01.2012) - Die Staatsanwaltschaft Thurgau teilte am 23.01.2011 in einer Medienmitteilung mit, dass die Todesursache der beiden im November 2011 verstorbenen Delfine auf eine Gehirnschädigung, ausgelöst durch Antibiotika, zurückzuführen ist. Eine Vergiftung der Tiere durch Drittpersonen wurde definitiv ausgeschlossen. Zu der aktuellen Meldung …
Bild: Delfinschützer-Protest für die Freiheit der Delfine zum WelttierschutztagBild: Delfinschützer-Protest für die Freiheit der Delfine zum Welttierschutztag
Delfinschützer-Protest für die Freiheit der Delfine zum Welttierschutztag
(01.10.2010) Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) fordert vom Zoo Duisburg und den Aufsichtsbehörden Angaben zu den bisherigen Todeszahlen der Delfine und die Offenlegung der Zuchtbücher des Delfinariums – bisher allerdings vergeblich. Jetzt wollen die Delfinschützer des WDSF und der Organisation ProWal am kommenden Sonntag ab 11:00 Uhr vor dem Haupteingang …
Bild: Lidl stoppt nach Protesten Verkauf von Delfinarien-TicketsBild: Lidl stoppt nach Protesten Verkauf von Delfinarien-Tickets
Lidl stoppt nach Protesten Verkauf von Delfinarien-Tickets
(Neckarsulm/Hagen-Westf. - 23.11.2010) Nachdem die Organisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) gegen den Verkauf von Delfinarien-Tickets durch die Lebensmittelkette Lidl protestiert hatte, reagierte der Firmenhauptsitz (Lidl International) in Neckarsulm heute prompt und zog den Verkauf zurück. Das WDSF fordert seit Jahren international die Schließung …
Sie lesen gerade: WDSF - Delfinsterben durch Quecksiberbelastung