(openPR) Hansgrohe nutzt noFilis CrossTalk zur Integration von AutoID-Geräten in die SAP Kanbanabwicklung
München-Ismaning, 06.Juni 2008. noFilis AutoID GmbH, führender Anbieter von Device Management Software zur Integration von AutoID und Sensorgeräten in ERP- und SCM-Systeme, gewinnt mit der Hansgrohe AG (hansgrohe.com) einen weiteren RFID Referenzkunden.
Optimierung von Geschäftsprozessen und Lagerbeständen durch RFID
Der Schwarzwälder Armaturen- und Brausenspezialist Hansgrohe hat den Nutzen von neuen Technologien zur Optimierung bestehender Geschäftsprozesse erkannt: „Der Kernnutzen unseres ersten RFID Projekts liegt in der Beschleunigung des Kanban-Prozesses, wie er in vielen produzierenden Unternehmen anzutreffen ist“, so Frank Semling, Leiter Geschäftsprozesse/IT der Hansgrohe AG. Kanban (jap. Karte) ist eine Methode der Produktionsablaufsteuerung nach dem Pullprinzip und orientiert sich ausschließlich am Bedarf einer verbrauchenden Stelle im Fertigungsablauf. Autonome Regelkreise bilden das Kernelement dieser flexiblen Produktionssteuerung. Dabei sind Transportbehälter von Materialien mit einer Kanban-Karte ausgestattet. Unterschreitet ein Behälter den Mindestbestand, so kann über die Kanban-Karte eine Nachlieferung der benötigten Materialien angestoßen werden. Dies ermöglicht eine nachhaltige Reduzierung bzw. Optimierung von Beständen.
Transparenz in logistischen Abläufen
Im klassischen Kanban besteht ein Zeitverzug zwischen dem realen Statuswechsel eines Materialbehälters und der entsprechenden Dokumentation in IT-Systemen. Im Bereich des Fertigwaren-Kanbans der Hansgrohe AG betrug der Zeitverzug zwischen realem und softwaretechnischem Statuswechsel im ERP-System prozessbedingt bis zu 24 Stunden. Dank RFID ist nun ein automatisierter Statuswechsel in Sekunden möglich. Dadurch wird die Produktionsplanung optimiert, was zur weiteren Senkung von Lagerbeständen beiträgt.
RFID hat sich zu einer robusten und zuverlässigen Technologie entwickelt
Die Pulkerfassung einer sehr großen Anzahl an RFID-Transpondern war in den vergangenen Jahren eine besondere Herausforderung. „Das in diesem Projekt realisierte Hardware- und Software-Setup erreicht eine zuverlässige Pulklesung von 250 Kanban-Karten. Die mit RFID UHF Transpondern ausgestatteten Karten liegen dabei unsortiert in einer Box und sind zudem teilweise mit Magneten ausgestattet“, sagt Tobias Held, Projektleiter RFID bei der Hansgrohe AG. „RFID ist zweifelsfrei ein sehr physiklastiges Thema. Wir setzen daher bezüglich des optimalen Hardware-Setups sowie der Integration der RFID-Daten und -Geräte auf die Spezialisten und Produkte von noFilis.“
Weitere RFID Rollouts auf Basis der bestehenden RFID Systemlandschaft geplant
Dank der sehr positiven Erfahrungen des ersten RFID Projekts im Hause Hansgrohe sind konkrete Planungen im Gange, zukünftig über die Device Management Technologie noFilis „CrossTalk“ und die SAP AutoID Infrastructure weitere Szenarien auf RFID umzustellen. Als nächster Schritt hat der weltweit tätige Bad- und Sanitärspezialist die Ausweitung der Nutzung von RFID auf Produktebene definiert. Es ist folglich damit zu rechnen, dass zukünftig jährlich mehrere Millionen Transponder bei der Hansgrohe AG zur Automatisierung, Steigerung und Optimierung der Transparenz in logistischen Abläufen beitragen werden.








