(openPR) München-Ismaning/Frankfurt/Walldorf, 07. Mai 2010. Die Lösungen von SAP, Original1 und noFilis machen sich aktuelle Labeling-Technologien zunutze, um die Echtheit von Produkten kostengünstig zu überprüfen. Dazu werden Produktcodes von einer Auto-ID-Hardware eingelesen und über eine Datenbank abgefragt. So lassen sich Einzelobjekte während ihres gesamten Lebenszyklus identifizieren und lückenlos verfolgen.
Markenpiraten auf dem Vormarsch
Gefälschte Produkte haben inzwischen einen Anteil von 5 bis 9 Prozent am Welthandel – das macht laut OECD ein Handelsvolumen von 450 Milliarden Dollar aus. Betroffen von Produktpiraterie sind fast alle Bereiche des produzierenden Gewerbes, aber auch die Dienstleistungsbranche. Nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) liegt der dadurch verursachte Schaden in Deutschland allein bei 30 Milliarden Euro pro Jahr.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass heute etwa 10 Prozent aller weltweit gehandelten Medikamente gefälscht sind. Für den Hersteller bedeutet das erhebliche Umsatzeinbußen, einen Imageverlust und zusätzliche Kosten für die Bekämpfung der Produktpiraterie. Der Verbraucher erhält schlechte Qualität zu überhöhten Preisen und ist unvorhersehbaren Risiken ausgesetzt. Dabei gilt das Internet als Hauptumschlagsplatz für Produktfälschungen. Der Weg vom Hersteller bis zum Verbraucher ist häufig nicht mehr nachvollziehbar.
Neben den gewerblichen Schutzrechten gibt es allerdings zahlreiche Möglichkeiten, Originale durch technisch gestaltete Kennzeichnungsmittel fälschungssicher zu machen. Und genau an diesem Punkt setzt die ganzheitliche Strategie von SAP, Original1 und noFilis an: Sie stellen Ihnen innovative Lösungen zur Verfügung, die alle Beteiligten der Warenwirtschaftskette einbeziehen und ihnen ermöglichen, Einzelobjekte anhand ihres Produktcodes zu identifizieren und auf Echtheit zu überprüfen – und das in Echtzeit.
Produkte und Codes eindeutig identifizieren durch Serialisierung
Der Prozess der Produktverfolgung stützt sich auf die Serialisierung, den Einsatz von eindeutig identifizierbaren Codes, die ein Produkt nach seiner Herstellung erhält – z. B. ein Funketikett (RFID-Tag), 2D-Barcode oder ein digitales Graubild (Copy Detection Pattern, CDP). Im Prüfungsfall wird der Code von einem Auto-ID-Lesegerät eingescannt, weitergeleitet und mit wichtigen zugehörigen Informationen (z. B. der Chargennummer) in einem großen Produktdatenspeicher aufgenommen, verwaltet und überwacht. Diese zentral gespeicherten Informationen können Markenhersteller, Zoll, Großhandel, Einzelhandel oder auch Endverbraucher abfragen, um in Echtzeit festzustellen,
• ob das gescannte Produkt echt ist,
• der Hersteller eine Produktionshistorie besitzt und
• ob das gescannte Produkt über den vom Hersteller vorgesehenen Vertriebskanal zum Verbraucher gelangt ist.
Leistungspaket aus Technologie und Services
Das Einstiegsangebot zur Echtheitsprüfung von Produkten umfasst sowohl die Software-Lizenzen von SAP, Original1 und noFilis als auch die für eine reibungslose Implementierung notwendigen Beratungsleistungen von SAP Consulting und noFilis AutoID GmbH. Sie profitieren demnach von einem kompletten Leistungspaket, das Ihnen langfristige Investitionssicherheit bietet.
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Patrick Hartmann,









