(openPR) Jeder stellt hohe Anforderungen an die Qualität von Lebensmitteln. Doch wie soll diese gewährleistet werden, wenn niemand bereit ist dafür auch das nötige Geld auszugeben. Nicht nur dass deutsche Bauern, verglichen mit dem Weltmarkt, für das wichtige Lebensmittel Milch am wenigsten bezahlt bekommen, wie sollen sie bei einer derartigen Preisexplosion in nahezu allen Lebensbereichen gerade in Deutschland diese Qualität sichern können, wenn kaum die Entstehungskosten gedeckt sind. Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts erhielt der Landwirt ca. 70 Pfennige für einen Liter Milch während der Liter Diesel 30 Pfennige kostete. Heute fordert der Milchproduzent wenigstens 80 Pfennige (ca. 42 Cent), muss aber für den Dieseltreibstoff das Zehnfache, nämlich 3 DM (1,53 €) berappen. Ganz zu schweigen von gestiegenen Preisen für Landmaschinen, Saatgut u.a.m. Andreas Gruss, Leiter des Instituts für Gesundheitsprävention fordert daher die Verbraucher und Molkereien auf, dieser Preisforderung der Bauern nachzukommen, denn anders ist Qualitätssicherung nicht zu halten.









