(openPR) Wann ist man Leipziger? Der gelernte Dolmetscher Thomas Oberbuchner lebt seit 25 Jahren in Leipzig, begann sogleich mit Fotografie sich die hiesige Landschaft zu eigen zu machen. Seit mehr als einem dutzend Jahren bündelt er Umliegendes auch mit Ölfarben auf Leinwand – und entdeckt dabei seine Liebe zu pastosem Auftrag, klaren Sujets sowie eingehenden Kompositionen von lebendigen Gebäuden und dem Reiz ursprünglicher Natur. So werden seine Augen-Blicke zu Momentaufnahmen, wo die Zeit angehalten scheint und eine tiefe innere Ruhe ausstrahlt: Kraft- und Sinnesquell für eine Pause, zum Innehalten vor dem nächsten, unweigerlichen Weg in die Moderne, zurück ins Menschengetümmel. Wohnhäuser und Fabrikbauten mit unverwechselbarem Gesicht, aber wechselvoller Geschichte, mit den Brücken durch die Zeit verbunden, über die Menschen seit Jahrzehnten ihre Schritte lenken – oft, ohne die eigene Schönheit dieser Anblicke genießen zu können. Landschaften, die uns unmittelbar umgeben und doch nicht unbedroht sind. Aber Oberbuchner ist mehr als ein Bewahrer: Nebel, fließendes Wasser oder Schnee verzaubern den Betrachter, blühende Bäume lassen uns leckere Früchte für den Herbst ahnen, selbst die untergehende Sonne vor dem Panorama der heimischen Stadt erinnert an den eigenen Lebensrhythmus – oder geht sie erst auf? Der Ausbilder von Schriftsetzern und Mediengestaltern in Leipzig spürt in seiner kargen Freizeit eigene Plätze auf – und findet sie als Leipziger mit liebevoller Handschrift. (bis 27. Juni 2008) Vernissage 30.5.08 um 19 Uhr.











