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„Stadtlandschaften“ in der Achtzig-Galerie

27.08.201011:58 UhrKunst & Kultur
Bild: „Stadtlandschaften“ in der Achtzig-Galerie
Matthias Merdan (Zürich) in der Achtzig-Galerie in Berlin Mitte
Matthias Merdan (Zürich) in der Achtzig-Galerie in Berlin Mitte

(openPR) Vernissage am 15. Oktober 2010 von 19:00 bis 23:00
Ausstellung 16. Oktober - 6. November 2010

Mit der Gruppenausstellung „Stadtlandschaften“ startet die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst (dianaachtzig.de/) in Berlins Kunstherbst. Im Rahmen dieser Ausstellung präsentieren junge internationale Künstler ihre Sicht auf die Großstadt. Dabei ist der Titel „Stadtlandschaften“ nicht nur als Anspielung auf die geografische Größe einer Großstadt zu lesen, die ja meist im Prozess ihres Werdens verschiedene kleine Städte in sich vereint. Der Begriff „Stadtlandschaft“ ist hier vielmehr dem Vokabular der Landschaftsmalerei entlehnt und bezeichnet ein Sujet, das inhaltlich dem der Naturlandschaft entgegengesetzt ist: Es geht um die Sicht der Stadt als künstlich erschaffener Landschaft, als eine Form der Kulturlandschaft, die aus der Bearbeitung der Natur durch den Menschen entstanden ist.

Die Ausstellung Stadtlandschaften bietet alles, was das Herz des kunstliebenden Stadtschwärmers, des Flaneurs begehrt. Dabei steht nicht immer nur die Stadt Berlin oder eine andere konkrete Metropole im Zentrum: Entworfen wird ebenso oft das Sinnbild der Stadtlandschaft, ihr Archetyp.

Der Betrachter der Stadtlandschaften steht der brodelnden Großstadt Auge in Auge gegenüber und immer begegnet sie ihm als lebendiges Wesen. Der Widerspruch zwischen dem pulsierenden Leben der Großstadt, zum Beispiel in ihrem nächtlichen Lichterspiel, und ihrer kulturellen Natur, die sie als etwas vom Menschen Gemachtes ausweist, wird dabei ständig ausgehalten und künstlerisch neu formuliert. Immer wieder stellen sich die Bildwelten der jungen Künstler dabei auch den Grauzonen von Kultur und Natur und vollziehen die Nahtstellen zwischen Natur- und Stadtlandschaft gestalterisch nach. So wird auch das Schwinden der Naturlandschaft thematisiert, bedingt durch den beständig anwachsenden und immer im Wandel begriffenen künstlichen Organismus „Stadt“.

Die Künstlersichten Alexandra Badts (Den Haag) bestechen durch ihre überbordende Farbigkeit und vermeintliche Mühelosigkeit: Ihre Stadtausblicke entwerfen ein fröhlich-poetisches Bild der Millionenmetropole Berlin und anderer anonymer Großstädte. Der Betrachter kann sich in diesen Bildwelten, die vor Lebendigkeit und Spontaneität vibrieren, leicht verlieren. Alexandra Badt hat in Berlin an der Hochschule der Künste (UdK) in der Klasse bei Georg Baselitz, Daniel Richter und Valerie Favre studiert.

Die Stadtdarstellungen der Leverkusenerin Patrizia Schüller bestechen durch ihre obsessive Ungegenständlichkeit. Beeindruckend ist die immer wiederkehrende Inszenierung des Übergangs von der Natur- in die Stadtlandschaft und umgekehrt. So trifft der Betrachter zum Beispiel auf Gewässerlandschaften mit hohem Abstraktionsgrad, die an die Stadt grenzen oder zu ihr hinführen.

Matthias Merdan (Zürich) transponiert das Sujet der Stadtlandschaft in seinen Werken auch auf die materielle Ebene: So experimentiert er in seinen Bildwelten zum Beispiel mit dem aus der Destillation von Erdöl gewonnenen Gemisch Bitumen, das beim Asphaltieren als Bindemittel eingesetzt wird. Damit thematisieren seine abstrakten Bildwelten nicht nur die ökologische Bedrohung der Natur durch die Stadt allgemein, sondern stellen auch einen aktuellen Bezug zur Naturkatastrophe im Golf von Mexiko her. Der zweite Schweizer Florian Fröhlich (Porrentruy) stellt den Mensch in der Stadtlandschaft in den Fokus seiner malerischen und plastischen Auseinandersetzung.

Die Stadtansichten des Malers und Grafikers Holger Friedrich (Berlin) entführen den Betrachter in surreal anmutende Bildwelten, die traumhaft und unwirklich erscheinen. Oftmals führt der Weg von seinen Bilderwelten den Betrachter ins eigene Ich – die Grenzen zwischen Innen und Außen verschwimmen, sodass seine Landschaften auch immer zur Begegnung mit der eigenen inneren Landschaft werden.

Auch die Bilder Sonja Tines` (München) knüpfen vielfach an surrealistische Darstellungsformen an, inszenieren diese jedoch komplett neu. Ihre farbenprächtigen Bilderwelten steigern den Ausdruck bis ins Fantastische und Irreale, so dass sich die Stadtlandschaft vor den Augen des Betrachters in eine Chiffre der menschlichen Seelenlandschaft verwandelt und auch hier Innen und Außen in einen intensiven Dialog treten.

Technisch komplettiert wird die Ausstellung durch die Skulpturen Peter Gragerts (Dresdner Schule), die in abstrakten Formen das Thema Stadtlandschaft inszenieren. In der verdichteten Gegenständlichkeit der Skulptur werden dem Thema Stadtlandschaft hier neue Spielräume eröffnet: Die Skulpturen Gragerts entwerfen trotz ihrer massiven Gegenständlichkeit einen freien offenen Raum der Bedeutungen, in den der Betrachter seine eigenen Vorstellungen projizieren kann.

Natürlich wird parallel zur Ausstellung Stadtlandschaften auch der mit 5000€ Preisgeld dotierte Kunstwettbewerb der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst weitergeführt. Noch bis zum 31. 12. 2010 können sich interessierte Künstler/Innen aus den Bereichen Malerei, Grafik, Illustration, Comic, Manga, Mixed Media, Foto, Skulptur, Installation, Film sowie der Darstellenden Kunst bewerben (http://achtzig-kunstwettbewerb.appspot.com).

Außerdem ist die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst auch auf der Internetplattform artnet in den Kategorien „Contemporary“, „Emerging Artists“ und „Modern“ vertreten (http://www.artnet.de/achtzig.html oder http://www.artnet.com/achtzig.html).

Die Vernissage zur Ausstellung „Stadtlandschaften“ findet am 15. Oktober 2010 von 19:00 bis 23:00 Uhr in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst in der Brunnenstr. 150 in 10115 Berlin statt. Die Ausstellung selbst ist für Kunstinteressierte vom 16. Oktober bis zum 6. November 2010 geöffnet.

Öffnungszeiten
Do-Sa 15:00 - 20:00 Uhr

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