(openPR) Vor einigen Jahren wurden sie noch belächelt und hatten Exotenstatus, heute gehören sie zum Stadtbild: Junggesellenabschiede.
Getrennt nach „Team Braut“ und „Team Bräutigam“ gehen die Freunde der zukünftigen Eheleute mit ihnen auf einen Streifzug durch die Innenstädte. Auf dem Programm stehen lustige bis peinliche Kostüme, Schnitzeljagden und immer ein Verkauf von Scherzartikeln oder Süßigkeiten aus dem Bauchladen.
Mit dem Erlös aus diesem Bauchladenverkauf wird dann der weitere Verlauf des Abends finanziert (oder ein Teil davon). Verkaufsfördernd wirkt dabei bei beiden Teams ein Kuss des künftigen Ehemanns oder der Ehefrau.
Meist sind die Bauchladen selbstgebaut und die Inhalte selbst gebacken, manchmal auf fertig konfiguriert online gekauft. Eine Neuheit gibt es seit 2013 aus Taucha bei Leipzig: Bauchladen aus Pappkarton, gefertigt bei Seidel Verpackungen.
Wählbar sind vier Designvarianten, jeder Bauchladen wird als Einzelstück gefertigt. Erwerbbar sind sie ungefüllt oder mit einer kompletten Befüllungen von 111 Artikel.
Der Bauchladen trägt mindestens fünf Kilo und kann entweder wiederverwendet oder als Kartonage entsorgt werden.
„Wichtig war uns die Zusammenarbeit mit einem lokalen Hersteller“, so Matthias Schätzl. „Mit dem Team von Seidel Verpackungen in Taucha, haben wir einen idealen Partner gefunden.“
Bei der Zusammenstellung der Sortimente war die Wahl von Markenprodukten (zum Beispiel kleine Likörfläschchen, Schokolade und Kaugummi) das wichtigste. „Schließlich sollen ja auch alle Artikel restlos verkauft werden.“











