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Armutsbericht - Aller schlechten Dinge sind drei

19.05.200815:25 UhrVereine & Verbände
Bild: Armutsbericht - Aller schlechten Dinge sind drei

(openPR) Berlin/Neudietendorf 19/05/2008 Auch der dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hat nur das bestätigt, was durch alle Statistiken bereits bekannt ist. Es gibt zu viele Menschen, besonders Kinder und Jugendliche in Deutschland, deren Chancen auf Bildung und Teilhabe immer kleiner werden. Der PARITÄTISCHE Thüringen sieht in einer konzertierten Aktion die einzige Möglichkeit umzusteuern.

Wenn 25 Prozent der Bevölkerung von Armut betroffen sind, ist es höchste Zeit zu handeln. In einzeln vorgetragenen, vermeintlichen Patentrezepten sieht der Landesgeschäftsführer des PARITÄTISCHEN Thüringen, Reinhard Müller, allerdings keine Lösung. Er fordert eine konzertierte Aktion nach Vorbild aus dem Jahr 1967. Unter Vermittlung des damaligen Bundeswirtschaftsministers Karl Schiller traten Vertreter der Regierung, der Gebietskörperschaften, der Gewerkschaften, der Arbeitgeber- und der Unternehmerverbände zusammen, um die Wirtschaftskrise jener Jahre zu überwinden. Ergebnis war das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz. Genau wie heute regierte damals eine Große Koalition. Hier sieht Reinhard Müller ein Vorbild: „Mindestlöhne, Steuererleichterungen, Kinderförderung, Erhöhung von HARTZ IV oder die Wiedereinführung der Pendlerpauschale. Wir haben den Eindruck, dass hier jetzt hauptsächlich Klientelpolitik betrieben wird. Es muss aber darum gehen, das Übel an der Wurzel zu packen. Wenn schon Kinder unterschiedliche Startbedingungen haben, auch aufgrund des Einkommens der Eltern, kann das Ziel niemals gemeinsam erreicht werden. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich auf gemeinsame Nenner verständigen und dafür gilt es dann die Voraussetzungen zu schaffen. Was 1967 funktioniert hat, kann heute nicht verkehrt sein.“

Der PARITÄTISCHE Thüringen hat zahlreiche Projekte initiiert, um Menschen die Möglichkeit zu geben, aus eigener Kraft in Arbeit zu kommen. Die jüngsten Modelle sind der Nachteilsausgleich durch „Pro Arbeit“ und die Unterstützung bei der Gründung von Sozialgenossenschaften. Die mittlerweile vierte in Thüringen wird am 20. Mai in Greiz gegründet. Ein großes Netzwerk an Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Tafeln hilft in Not geratenen Menschen.

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