(openPR) Düsseldorf, 7. Mai 2008 - Eine klare Mehrheit der deutschen Manager spricht sich für ein Fernbleiben von der Eröffnungsfeier zu den olympischen Spielen in Peking aus. Diese Geste soll ein Zeichen gegen die Menschenrechtsverletzungen durch die chinesische Regierung setzen. Zu einem generellen Boykott der Spiele, legt die aktuelle Online-Umfrage des Karrieredienstleisters Placement24 unter fast 2.000 Managern aber eine gegensätzliche Einstellung offen: Jeder fünfte Befragte zeigt sich überzeugt, dass ein Boykott nichts nützt. Deutschland sollte deshalb an den Spielen uneingeschränkt teilnehmen und so seine eigenen wirtschaftlichen Interessen wahren. Fast ebenso viele Manager geben jedoch den Menschenrechtsfragen klar Vorrang: Für sie bleibt das Fernbleiben von den gesamten olympischen Spielen weiterhin eine Option.
„Die meisten Manager und Führungskräfte lehnen zwar einen Boykott der olympischen Spiele ab, wollen aber trotzdem ein Zeichen setzen. Diese pragmatische Sichtweise scheint die Erkenntnis aus den olympischen Spielen 1980 in Moskau zu sein, wo der Boykott keine politischen Veränderungen erreichen konnte“, kommentiert Fabiano Maturi, Gründer und Geschäftsführer von Placement24.
Informationen zur Umfrage:
Placement24 befragte 1.906 Manager zum Thema „Wie denken Sie über einen Boykott der olympischen Spiele in China?“










