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Universität Potsdam verweigert das Hissen der Regenbogenflagge

16.04.200814:15 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Universität Potsdam verweigert das Hissen der Regenbogenflagge

(openPR) Anfrage LesBiSchwuler Hochschulgruppe "QueerUP" zum Christopher Street Day abgelehnt

Das Präsidium der Universität Potsdam lehnte kürzlich die Anfrage der LesBiSchwulen Hochschulgruppe "QueerUP" ab, anlässlich des Christopher Street Day sowie der Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie auf dem Campus am Neuen Palais die Regenbogenflagge zu hissen. In der Begründung heißt es, dass "die Außenwahrnehmung der Hochschule in ihrer Gesamtheit vornehmlich auf hochschulpolitische Themen beschränkt sein sollte". Für die Landeshauptstadt Potsdam ist das Hissen der Regenbogenflagge hingegen seit Längerem eine Selbstverständlichkeit. Dies impliziert, dass Themen wie Homo-, Bi- oder Transsexualität an der Universität keine Rolle spielen.

QueerUP, eine offiziell eingetragene Hochschulgruppe, reagierte enttäuscht über die Haltung der Universitätsleitung. "Mit dieser Antwort spricht uns das Präsidium die Hochschulrelevanz ab.", erklärt Martin Neumann, Mitglied der Gruppe. Lebens-, Arbeits- und Studienbedingungen würden auch sonst als Bestandteil der Hochschulpolitik verhandelt und öffentlich gemacht. "Kein Mensch kann ein Studium erfolgreich absolvieren, wenn vor Kommiliton_innen zentrale Aspekte des persönlichen Lebens wie die Sexualität verheimlicht werden müssen.", ergänzt Dorit Horn, Referentin für Geschlechterpolitik im AStA der Universität Potsdam.

Auch die Gleichstellungsbeauftragte der Universität, Barbara Schrul, reagierte überrascht auf die Nachricht. "In meinem Verständnis für die Ausübung meines Amtes sehe ich mich in der Verantwortung, durch gelebte Toleranz die Interessen der Studierenden, die sich in den verschiedenen hochschulpolitisch aktiven Gruppierungen engagieren, so auch von QueerUP, zu vertreten und ihre Initiativen anlässlich der Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie zu unterstützen.", stellt Barbara Schrul fest.

In Zusammenarbeit mit dem AStA und lokalen queeren Initiativen wird QueerUP dennoch die Regenbogenflagge hissen. An einem eigenen Fahnenmast wird damit am Dienstag, 22. April, um 10.45 Uhr auf dem Campus am Neuen Palais vor dem Haus 11, zum ersten Mal in der Geschichte der Potsdamer Universität das farbenfrohe Wahrzeichen der Homo-Bewegung zu sehen sein.

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