(openPR) Erfurt/Hamburg, den 9. April 2008. Nachdem die EECH – European Energy Consult Holding AG (Hamburg) am 25. März vor dem Amtsgericht Hamburg einen Insolvenzantrag gestellt hat (wir haben darüber berichtet), zieht nun die EECH Windkraft Italien Projektentwicklung GmbH & Co. KG nach und hat nun ebenfalls einen Insolvenzantrag gestellt. „Nachdem wir schon seit langem vor den undurchsichtigen Machenschaften der EECH gewarnt haben, bricht nun das Kartenhaus offensichtlich zusammen. Wir befürchten weitere Insolvenzverfahren im Zusammenhang mit der EECH“, erklärt Claudia Lunderstedt-Georgi, Geschäftsführerin des Deutschen Verbraucherschutzrings (Erfurt).
„Wir schätzen, dass der Gesamtverlust deutlich über 100 Millionen Euro liegen wird“, so die DVS-Geschäftsführerin weiter.
Nach Aussagen des Insolvenzverwalters Burckhardt Reimer aus Hamburg gestalte sich die Ermittlung der Werte der EECH „außerordentlich schwierig“. Die voraussichtlich über 10.000 geschädigten Anleger sollten deshalb mit ihrer Forderungsanmeldung noch warten, als Termin nannte er voraussichtlich bei Ende Juni. Reimer will dann die Anleger anschreiben.
„Unsere Vereinsanwälte sind derzeit dabei, gegen die Verantwortlichen entsprechende Klagen vorzubereiten“, betont Claudia Lunderstedt-Georgi. „Geschädigte können sich jederzeit an uns wenden und sich unserer Arbeitsgemeinschaft EECH anschließen“.





