(openPR) Der BVBB wurde mit dem am 28.03.2008 eingegangenen Bescheid des Umweltbundesamtes als Umweltverband im Sinne des § 3 Umwelt-Rechtsbehelfgesetzes anerkannt.
Damit wird das Wirken des gemeinnützigen Vereins für die Erhaltung des Lebensumfeldes der Menschen und ihrer Gesundheit sowie für den Schutz der Umwelt erstmals offiziell gewürdigt.
Der Verein hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1996 dafür eingesetzt, die Interessen der Betroffenen und Anwohner bei Entwicklungsprozessen im Geschäftsbereich zu koordinieren, um deren Schutz als Bestandteil ihrer naturgegebenen Umwelt zu fördern.
Im Besonderen hat sich der Bürgerverein Brandenburg-Berlin e.V. (BVBB) in den letzten Jahren dafür engagiert, die von infrastrukturellen Großprojekten, wie dem Bau des Großflughafens BBA (Berlin-Brandenburg-Absurdistan) in Schönefeld, ausgehende Belastungen und Gefahren für Mensch und Natur zu verhindern bzw. zu minimieren.
Mit der Anerkennung als Umweltverband erhöht sich die Schlagkraft des BVBB erheblich.
Er kann jetzt auf Grund eigener Rechtsposition Einwendungen und Klagen im Rahmen des Umwelt-Rechtsbehelfgesetzes erheben. Der BVBB e.V. ist im Wirkungsbereich seiner Satzung Sachwalter der Belange von Umwelt und Naturschutz, insbesondere bei der kritischen Begleitung von Infrastrukturvorhaben.
Der BVBB ist nunmehr, vergleichend der Stellung von NABU, BUND etc., als Träger öffentlicher Belange anzusehen.
Insofern wird der BVBB e.V. bei der Anhörungsbehörde in Sachen Planergänzung „Lärmschutzkonzept Schönefeld" beantragen, bei der Anhörung der TÖB in der zweiten April-Woche zugelassen zu werden.
„Mit der Anerkennung des BVBB als Umweltverband wird endlich die jahrelange, unermüdliche ehrenamtliche Arbeit unserer Mitglieder staatlich gewürdigt und die Rechtsposition des Vereins - auch unter Kostenaspekten - bei absehbaren Klagen, besonders im Planfeststellungsverfahren Großflughafen Schönefeld, erheblich gestärkt." schaut die amt. Vorsitzende Astrid Bothe nach vorn.












