(openPR) Coachingprozesse können neue Arbeitszeit- und Lebensmodelle ermöglichen. Deutsche Frauen wollen Beruf, Partner, Kinder und gesellschaftliche Verantwortung. Keine Entscheidung zwischen Karriere oder Familie, so der Tenor der aktuellen Studie "Frauen auf dem Sprung" der Zeitschrift Brigitte. Aber die wenigsten Unternehmen und Verwaltungen sind heute darauf schon eingestellt. Coaching könnte hier ein Mittler zwischen den Welten sein.
Dem deutschen Arbeitsmarkt fehlen schleichend immer mehr qualifizierte Arbeits- und Führungskräfte. Andererseits verlassen mehr qualifizierte Frauen als Männer die Schulen und Universitäten. Trotzdem gelten noch in den Unternehmen und der Gesellschaft überwiegend die alten Arbeitszeit- und Lebensmodelle. "Die Wirtschaft und auch die Verwaltungen werden aber ohne diese neue Generation von Frauen nicht auskommen können und sich daher anpassen müssen", meint deshalb der Coach Christian Hein.
Vielfach bemühten sich weibliche Führungskräfte deshalb auch in die männliche Rollen zu schlüpfen, um den jeweiligen Rollenerwartungen der involvierten Männer zu entsprechen, und - scheiterten. Nach wie vor werden Positionen vielfach auch nur aus Imagegründen mit Frauen in den Bereichen besetzt, wo es nicht weh tut.
Aktuelle Studien (Catalyst oder McKinsey) haben ebenfalls aufgezeigt, dass in Unternehmen mit mindestens drei Frauen in leitender Funktion die Bilanzen besser sind. Es konnte belegt werden, dass gemischte Führungsgremien wirtschaftlich und in der Unternehmenskultur erfolgreicher sind.
Anders als in Norwegen ist aber in der öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland eine Frauenquote nach wie vor ein Synonym für das Einstellen nicht kompetenter Mitarbeiterinnen. Ein Umdenken funktioniert eben nicht 'par ord-re de mufti'. Diese Betrachtungsweise ist für viele Unternehmen und Verwaltungen leider noch ungewohnt. Die dafür erforderlichen Strukturen sind oft nur rudimentär vorhanden.
"Diese alten Denkmuster lassen sich aber in einem Coaching aufbrechen und nachhaltig verändern. Die 'neue Frau' und das 'alte Unternehmen' werden sich arrangieren müssen", fasst der Coach Christian Hein die aktuelle Situation zusammen, "so oder so".













