Sitzung Gläubigerausschuss WBG Leipzig - West am 12.03.2008
(openPR) Am 12.03.2008 fand in Leipzig die Sitzung des Gläubigerausschusses der Wohnungsbaugesellschaft Leipzig West AG statt. Der Insolvenzverwalter berichtete, dass ein Gutteil der Immobilien zwischenzeitlich an die Immobilienfirma Patrizia verkauft seien. Aus dem Verkauf seien insgesamt 11 Millionen Euro der Insolvenzmasse zugeflossen. Damit ist gesichert, dass das Insolvenzverfahren weitergeführt werden kann. Die Liquidation der verbliebenen Immobilien und übrigen Aktiva gestaltet sich schwierig. Der Insolvenzverwalter ist jedoch zuversichtlich, noch erhebliche Beträge zur Masse ziehen zu können.
Angesichts von über 28.000 geschädigten Anlegern stellt allein die logistische Bearbeitung und Abwicklung eine enorme Herausforderung dar.„Das gesamte Verfahren dürfte deshalb nach derzeitigem Kenntnisstand an die zehn Jahre dauern,“ schätzt Rechtsanwalt Jochen Resch, der die Anleger im Gläubigerausschuss vertritt.
Die Wohnungsbaugesellschaft Leipzig West hatte im Sommer 2006 Insolvenz angemeldet. Über 28.000 Anleger warten seither auf die Rückzahlung der von ihnen eingezahlten Gelder. Dabei handelt es sich um einen Betrag von rund 250 Millionen Euro, die zum größten Teil verloren sein dürften.
Gegen den Vorstand Pierre Klusmeyer und den faktischen Geschäftsführer Jürgen Schlögel läuft ein Prozess vor dem Strafgericht in Leipzig wegen Insolvenzverschleppung und Anlagebetrug. Im Dezember 2007 ist der Strafprozess wegen Verfahrensmängel ausgesetzt worden. Die Wiederaufnahme ist noch nicht neu terminiert.
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Dies betrifft nicht nur die sogenannten Schrottimmobilien oder steuerbegünstigten Erwerbermodelle und Immobilienfonds, sondern es geht um alle Anlageformen des ungeregelten staatlich nicht überwachten Grauen Kapitalmarktes, aber auch des geregelten Weißen Kapitalmarktes.
Ziel unserer Arbeit ist es, die geschädigten Anleger so zu stellen, als hätten sie diese Kapitalanlage nie erworben.
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